Erster Festgottesdienst mit Bischof Ludwig
Mit der Festgemeinde feierte Altbischof Dr. Ludwig Schwarz, die Konzelebranten PP. Rektor Kampleitner, Novizenmeister Turek, Rektor und Ausbildungleiter Hipp aus Würzburg und Pfarre Raz aus Vorarlberg.
Erste Festpredigt
Der Prediger des Vormittags, P. Janusz Turek, fesselte die Gläubigen mit seiner Erzählung aus der Heimatgemeinde in Polen, wo er schon als Kind vor dem Bild der Mutter von der immerwährenden Hilfe gebetet hat. Erst später erfuhr er, dass es die Redemptoristen waren, die dieses Bild in seine Pfarrkirche brachten. So hat er sich letztlich auch für die Redemptoristen entschieden und ist in diese Ordensgemeinschaft eingetreten.
“Ich habe einen Traum”, sagte P. Janusz “Ich träume davon, dass die Gemeinschaft der Kirche die Rolle Mariens für ihr Leben, für das Leben unserer Familien, Ordensgemeinschaften und für jeden einzelnen neu entdeckt.”
Die Festpredigt von P. Turek ist unter dem Link abrufbar: Festpredigt P. Turek
Am Ende des Festgottesdienstes konnte Rektor P. Kampleitner noch ankündigen, dass P. Janusz Turek ab Herbst im Kloster Puchheim bleiben wird und der geistliche Leiter des Exerzitienhauses wird. Er wird sowohl im Exerztienhaus als auch auswärts Exerzitien, Einkehr- und Besinnungstage anbieten und natürlich auch für die Gottesdienste und den Beichtdienst in der Basilika zur Verfügung stehen.
Zweite Festpredigt und Prozession mit dem Gnadenbild
Die Festtagspredigt hielt P. Edmund Hipp, Rektor der Klöster Würzburg und München. Er erinnert, dass Papst Pius IX. vor 150 Jahren den Redemptoristen die Ikone von der Mutter der immerwährenden Hilfe aus dem 14. Jh. den Redemptoristen übergeben hat. Er wusste diese Bild bei der jungen Ordensgemeinschaft in guten Händen und das ist es seit 1870 als Berührungsikone auch in Maria Puchheim. Das Gnadenbild verweist uns auf die tiefe Wirklichkeit unseres Lebens. Das Wort Leben – wie der Philosoph Schopenhauer sagte – gelesen von links nach rechts heißt “LEBEN “ und von rechts nach links gelesen heißt es “NEBEL”. Der goldene Hintergrund verweist uns auf das Ziel unseres Leben, auf den Himmel, auf Gott, den Schöpfer von Himmel und Erde. damit aber auch auf die Wirklichkeit unseres irdischen Lebens. Der Lebensweg von uns Menschen ist, genauso wie der von Maria kein Sonntagsspaziergang. Jede und jeder hat sein Kreuz zu tragen. Auch Maria musste durch Dunkelheit und Nebel gehen. Gott mutet uns viel zu, aber an Maria sehen wir, dass wird uns auf Gott verlassen können. “Dein Wille geschehe!”, das hat Maria sich ihr Leben lang bewahrt. Sie vertraut felsenfest, dass was bei Menschen unmöglich ist, bei Gott immer noch möglich ist. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Gott ist verlässlich und treu.
Predigt hier abrufbar unter: Festpredigt P. Edmund Hipp
Fotos finden Sie in der Bildergalerie zum Maria-Hilf-Fest.