Österliche Vorbereitungszeit
Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. (Mt 6,16)
Im Jahr der Barmherzigkeit führt uns die 40 tägige österliche Bußzeit zum großen Geschenk Gottes, der barmherzig ist wie der VATER. Unser heuriges Fastentuch ist schlicht und einfach gehalten. Nur die 3 Worte zeigen uns an, dass Gott selbst es ist, der uns seine Liebe geschenkt hat und schenkt durch seinen Sohn Jesus Christus.
Asche - ein Zeichen dafür, Wege zu verändern
Das Bestreuen mit Asche ist ein sehr altes Zeichen der Umkehr und findet sich schon im Alten Testament, war als Symbol der Reinigung und Buße aber im ganzen Orient verbreitet. Mit dem Zuspruch “Kehrt um und glaubt an das Evangelium” (Mk 1,15) verbindet sich für uns Christen die Gewissheit, mit unserem Gott immer wieder neu anfangen zu können. Unsere Sorgen und Nöte, Ängste und Brüche haben das Potenzial, im Vertrauen auf Gott verwandelt zu werden. Überall dort, wo wir schuldig werden, dürfen wir zu Gott kommen wie zu einem liebenden, barmherzigen Vater (Lk 15,11-32).
“Niemand ist von der Barmherzigkeit Gottes ausgeschlossen”, betont Papst Franziskus immer wieder und verweist dabei auch auf das Bußsakrament. Gott werde nie müde, uns zu vergeben, und der Beichtstuhl sei ganz besonders ein “Ort der Barmherzigkeit”. Wer eine Aussprache oder ein Beichtgespräch außerhalb der üblichen Beichtzeiten in der Basilika (vor jedem Gottesdienst), kann einen Termin mit einem Priester über das Ruf-Telefon 0676/8776-6218 vereinbaren.
Unser neuer Bischof Manfred Scheuer hat seinen 1. Hirtenbrief geschrieben, der am 1. Fastensonntag bei allen Gottesdiensten verlesen wird. Hier zum Herunterladen und nachlesen:
Fastenhirtenbrief Bischof Manfred Scheuer
Zum Jahr der Barmherzigkeit hat der Klagenfurter Bischof Alois Schwarz einen Hirtenbrief geschrieben: