Osternacht
Von der "Osterdiakonin" Barbara Lengauer wurde das "Lumen Christi" auf der von Claudia Voglsam herrlich gestalteten Osterkerze (Motiv von Paul Klee: "Engel noch tastend") in die dunkle Kirche getragen und im anschließenden "Exultet" besungen. Wir hörten sodann zwei Lesungen aus dem Ersten Testament. Zum Gloria erklangen das feierliche Orgelspiel und das Geläute von MinistrantInnen, deren über dreißig gekommen waren. Der Chor KonCHORd unter der Leitung von Robert Holzer bereicherte mit seinen Liedern den Volksgesang. Pfarrer W. Wimmer führte in seinen Predigtgedanken - an Beispielen aufgezeigt - aus, dass uns seit der Auferstehung, dem endgültigen Sieg des Lebens und der Liebe, wirklich nichts mehr von Gotts Liebe zu trennen vermag. Im Licht der Auferstehung gibt es selbst dort noch Licht und Hoffnung, wo für uns alles trostlos, aussichtslos und sinnlos erscheint.
Nach der Taufwasserweihe erneuerten alle ihr Taufversprechen. Die Eucharistiefeier war wie immer die Feier des Todes und der Auferstehung Jesu Christi - "bis er kommt in Herrlichkeit".
Der große Pfarrsaal war nachher von den vielen, auch sehr vielen Jugendlichen, ganz gefüllt, die der Einladung zur Agape gefolgt waren.