Projekt Orgel
Beim Gottesdienst am 14. Jänner 2024 erläuterte Pfarrmoderator Dr. Martin Füreder in seiner Predigt die Bedeutung von Musik im Gottesdienst.
Die beiden Organist:innen Maria Lotz und Harald Wurmsdobler stellten die Details des Orgelprojektes vor.

Unsere Kirche wurde 1961 eingeweiht und 2006 neu gestaltet. Das Projekt einer neuen Orgel wurde damals zurückgestellt. Der Zustand der bestehenden Orgel ist schlecht. Nach dem Kirchenumbau musste eine Reparatur vorgenommen werden, welche höher war als die seinerzeitigen Errichtungskosten. Investitionen in weitere Reparaturen sind teuer und nicht nachhaltig.
Dies belegt ein Gutachten von Siegfried Adlberger, dem Orgelbaureferenten der Diözese.
Ein Projekt entsteht
2022:
Nach mehreren Treffen übernimmt Pfarrmoderator Dr. Martin Füreder die Leitung des Orgel-Komitees (Otto und Magdalena Hasibeder, Andreas Janschek, Doris Nagl, Harald Wurmsdobler, Maria Lotz, Univ. Prof. Martin Riccabona von der diözesanen Orgelkommission). Der Orgelreferent der Diözese, Siegfried Adlberger, begleitet das Projekt.
Dezember 2022:
ein Orgelkonzept wird von Maria Lotz, Harald Wurmsdobler, Magdalena Hasibeder, Siegfried Adlberger und Martin Riccabona erarbeitet.
Entscheidend sind dabei vier Punkte:
die Anforderungen der regelmäßigen Kirchenmusik, insbesondere mit Chören
die Größe der Kirche
Nachhaltigkeit, bedeutet klangliche Qualität, handwerkliche Qualität.
Einbettung in die Orgellandschaft, das heißt:
Das Konzept orientiert sich an der alten österreichischen Tradition des Orgelbaues und Orgelspieles, im Fachjargon „deutsch – österreichische romantische Disposition“. Dadurch hat unsere Orgel auch ein Alleinstellungsmerkmal in der oberösterreichischen Orgellandschaft.
Im Februar 2023 wurden vom Expert:innenteam Orgeln in Österreich und der Schweiz besichtigt, die diesem Konzept entsprechen. Dabei haben sich drei Orgelbaufirmen herauskristallisiert. Diese wurden eingeladen, ein Anbot zu erstellen.
20. Mai 2023:
Interessierte Pfarrgemeinderäte konnten sich bei einer „Orgelroas“ durch Linz vertiefend informieren.
Im Jänner 2024 werden die Angebote der Firmen vom Expert:innenteam geöffnet.
Die Kosten
Eine neue Pfeifenorgel kostet viel Geld. Die genaueKostensumme wird bei der definitiven Erteilung des Auftrages bekannt sein.
„Doch das, was du allein nicht schaffst, das schaffen wir vereint“
Unter diesem Motto bitten wir Sie um Mithilfe bei der Finanzierung.
Wenn Sie sich von unserem Projekt begeistern lassen, wenn Sie in irgendeiner Form – finanziell oder in der Organisation der Finanzierungsprojekte – dabei sein können, dann nehmen Sie mit dem Pfarrbüro oder mit Otto Hasibeder Kontakt auf:
pfarre.stkonrad.linz@dioezese-linz.at oder
o.hasibeder@eduhi.at .
Unsere Pfarre kann dankenswerter Weise durch eine Erbschaft einen Teil der Kosten aus dem Pfarrbudget abdecken. Den Rest wollen wir durch gemeinsame Anstrengung finanzieren. Uns ist bewusst, dass wir hier vor einer großen Herausforderung stehen. Das Projekt kann erst umgesetzt werden, wenn es gelungen ist, einen Teil der Kosten, die nicht von der Pfarre getragen werden, durch Spenden aufzubringen.
Für die Initiativgruppe
Karl Anton Haydtner, Otto Hasibeder, Astrid Resch, Hannes Sonnberger, Florian Zethofer.
Fragen - und Antworten
Was macht eine neue Orgel teuer?
Die Höhe der Kosten ergibt sich aus der Tatsache, dass ca. 80 Prozent der Gesamtsumme hochqualifizierte Handarbeit, etwa 8000 Stunden, von ausgesuchten Spezialist:innen ist.
Neben der handwerklichen Qualität sind uns Bescheidenheit in der Dimension wichtig.
Warum kein gebrauchtes Instrument?
Es braucht Fingerspitzengefühl, um den Kirchenraum nicht zu (zer)stören. Ein Gebrauchtinstrument ist dafür schlecht geeignet.
So viel Not in der Welt.
Könnte man das Geld nicht woanders besser verwenden?
Christlich leben heißt auch über den Tellerrand zu schauen und tun, was möglich ist. Diese Verantwortung drückt sich in unserer Kirche und der Pfarre durch vielfältiges soziales Engagement aus. Wir dürfen auch auf uns schauen, was wir zum Leben, zum Feiern brauchen.
Stellungnahme des Orgelreferenten der Diözese Linz Mst. Siegfried Adlberger
Detailbericht mit ergänzenden Informationen