Allerseelen 2023
In seiner Predigt erinnerte Pfarrmoderator Dr. Martin Füreder daran, dass alle Generationen und somit die Lebenden und die Toten in Beziehung zueinander stehen und unsere Toten in gewandelter Form mit uns weiterleben. Diese große existierende Gemeinschaft der Lebenden und der Toten bringen wir auch in Fürbitten, Gebeten und insbesondere auch beim Gräberbesuch zum Ausdruck. Die intensive Verbindung mit unseren Toten ist für uns ein wichtiger Teil unseres Lebens, die damit auch eine stille Einflüsterung der wechselseitigen Liebe darstellt.
Mit dem bekannten Kirchenlied von Peter Strauch „Meine Zeit steht in deinen Händen“ vermittelte uns der Kirchenchor unter Leitung von Harald Wurmsdobler und an der Orgel mit Maria Lotz, dass die Zeit die uns gegeben ist, in Gottes Hand liegt und von uns als Geschenk wahrgenommen werden kann. Auch das Chorstück „Trog mi Wind“ von Christian Dreo lud die Gottesdienstbesucher zum Nachdenken und zur persönlichen Reflexion ein.
Im Gottesdienst wurden alle Verstorbenen des letzten Jahres bei ihrem Namen genannt und für jeden und jede Verstorbene(n) eine Kerze entzündet. Diese Lichter wurden am Schluss des Gottesdienstes von den Angehörigen in den rückwärtigen Teil der Kirche zu den Totenbildern getragen. Dadurch symbolisierte die Pfarrgemeinde, dass die Toten weiter in unsere Wirklichkeit strahlen und damit eine reelle Dimension unseres Lebens darstellen.
