Weltmissions-Sonntag 2023
Der bekannte Chor sang dabei tiefempfundene romantische Lieder über die menschliche und göttliche Seele, komponiert vom englischen Meister C. Hubert H. Parry (1848 – 1918), der als Direktor des Royal College of Music in London tätig war und in persönlicher Verbundenheit mit deutschen Künstlern seine Musik auch an Bach, Brahms und Wagner orientierte.
Während das Präludium und die Fuge in Cis - Dur von Johann Sebastian Bach den Ausdruck reiner Lebensfreude vermittelten, waren die 1916 mitten im 1. Weltkrieg entstandenen “Songs of Farewell“ von Abschiednehmen und Tod geprägt und gaben das tiefe Empfinden dieser Zeit wieder.
Bei der Exegese des Evangeliums (Matthäus 22, 15 – 21) erläuterte Pastoralassistent Dr. Josef Hansbauer anhand der hinterfragten Steuerpflicht an den Kaiser das Spannungsfeld und den Konflikt, den Jesus durch seine Verkündigung und sein Leben hervorruft. Die Botschaft an uns und die heutige Zeit bedeutet dabei, dass Gott der letzte Maßstab für ein gelungenes Leben ist. Jesus will uns dabei aufrütteln, uns erreichen und durch die Liebe Gottes prägen.
Mit der Spendenaktion für “Missio“ am Schluss des Gottesdienstes für Familien in den Slums von Kalkutta vermittelten die Pfarrangehörigen, dass die Liebe zu den Mitmenschen nicht allein durch Worte, sondern auch durch praktikable Hilfe vor Ort erbracht wird. Unsere Jugendlichen unterstützten diese Aktion durch den Verkauf von fair gehandelten Pralinen und Chips.