Kirchenchorreise Klagenfurt
Bei prächtigstem Spätsommerwetter konnten wir im Zuge einer Führung die frühere Wirkungsstätte unseres Altbischofs Maximilian Aichern in Augenschein nehmen. Beeindruckend ist hier die Wucht der gesamten Bausubstanz von Kirche und Stift. Nach einem Abendessen in der Nähe von Sankt Lambrecht ging die Fahrt weiter zu unserem Hotel in der Domgasse 2 in Klagenfurt.
Gut ausgeschlafen wurde uns am Samstagvormittag die Altstadt von Klagenfurt im Zuge einer kompetenten Führung nahegebracht. Stadtmuseum MMKK, Dom, der Lindwurm, Neuer- und Alter-Markt sowie die Stadtpfarrkirche seien hier erwähnt.
Nach dem individuell eingenommenen Mittagessen brachte uns der Bus hinaus aus der Stadt an den Wörthersee. Wir alle konnten die Aussicht von der in siebzig Meter Höhe liegenden Besucherplattform des, in architektonischer und technischer Hinsicht beeindruckenden, Turms am Pyramidenkogel genießen. In den dortigen Gastronomie- Betrieben ließen wir uns durch Getränke und die prachtvolle Herbstsonne verwöhnen.
Danach ging es weiter nach Taggenbrunn. Burg und Weinbaubetrieb wurden durch die Familie Riedl (Schmuckkonzern "Jaques Lemans") großzügig renoviert und ausgebaut. Nach dem Besuch der Ausstellung "Zeiträume" von Andre Heller auf der Burg, gab es noch eine Kurzführung durch den Betrieb. Tagesabschluss war dann eine Winzerjause im angeschlossenen Restaurant.
In der Nacht auf Sonntag erreichte uns der angekündigte Wetterwechsel. Im strömenden Regen spazierten wir in der Früh zum Dom, um uns auf die Messe vorzubereiten. Im Rahmen des von Bischofsvikar Peter Allmeier und unserem Pfarrer em. Walter Wimmer zelebrierten Festgottesdienstes, brachten wir die Jubiläumsmesse von Christian Dreo zu Gehör. Nicht fehlen durfte, für uns als oberösterreichischer Klangkörper in der Fremde, die Motette "Locus iste" von Anton Bruckner. Abgeschlossen wurde der Gottesdienst von einem fulminanten Orgelsolo unserer Organistin Maria Lotz, die dabei die hervorragende Qualität der dortigen Domorgel so richtig ausspielen konnte.
Nach dem Abschlussgespräch mit dem Bischofsvikar begaben wir uns zum wohlverdienten Mittagessen in den Gasthof "Puck" in Maria Saal. Das Wetter hatte sich mittlerweilen auf feuchtkalt aber kaum mehr Regen reduziert und so war der Besuch der Burg Hochosterwitz mit Führung durch die Waffenkammer problemlos möglich.
Gestärkt und mit vielen neuen Eindrücken versorgt, wurden wir von unserem Busfahrer schließlich gegen halb acht Uhr abends, wohlbehalten wieder bei der Froschbergkirche abgeliefert. Herzlichen Dank an unseren Chorleiter Harald Wurmsdobler für die exzellente Reiseleitung und an seine Tochter, unsere Bordstewardess, Mia!