Gründonnerstag 2023
Die Abschnitte aus dem Kapitel 26 des Matthäus - Evangeliums und dem Kapitel 13 des Johannes – Evangeliums führten uns in die – so wie auch heute – äußerst angespannte politische und religiöse Situation Jerusalems. Diese rief unser aber auch unsere eigenen Grenzen in Erinnerung und erinnerte daran, was uns aufgrund von religiösen oder gesellschaftlichen Streitthemen beugt und lähmt.
In der Vergebungsbitte und im Tagesgebet beteten wir, dass Gott uns Weite und Stärke geben möge und berührt vom Schmerz, den Jesus selber erfahren hat uns den Blick für die Menschen öffnen möge, damit wir einander in Freud und Leid beistehen können.
Zur symbolischen Handlung der Fußwaschung waren heuer 12 ehrenamtliche Mitarbeiter:innen unserer Pfarre eingeladen. Pfarrmoderator Dr. Martin Füreder und Pfarrleiterin Monika Weilguni ermutigten mit dieser Handlung alle Begleiter:innen und Helfer:innen dazu selber Dienerin und Diener für andere zu werden und einander in Liebe und Zuwendung zugetan zu sein.
Auch die Fürbitten bestärkten uns wegen dieses Vermächtnisses für andere Menschen Partei zu ergreifen und jenen Menschen, die aus der Gemeinschaft gefallen oder ohne Orientierung sind, Hilfe zu bieten.
Mit dem Schlussgebet und den Gebeten am Ölberg verband das Pfarrteam den Wunsch, dass es uns gelingen möge die Sorge um die Mitmenschen wach zu halten und auch uns die schweren Stunden am Ölberg stärken mögen für Schritte offenen Mutes auch in Nacht – Erfahrungen unseres Lebens.
