Weihnachten 2022
Kindermetten
Bei der Kindermette um 15 Uhr in der Kirche – vorbereitet von einem Team rund um Petra Ottenschläger–Holzer - begab sich der kleine Fuchs auf die Suche nach dem Christkind und traf den Engel Maxi, weil er spürte, dass es das Christkind geben kann. Gleichzeitig mit dem Entzünden der Adventkerzen machten sich auch die Kinder gemeinsam mit der Hl. Familie – wie im Weihnachtsevangelium geschildert – auf den Weg nach Bethlehem, um zu erfahren, dass Gott uns ganz nahe gekommen und in einem Stall als Menschenkind geboren ist.
Zur 2. Kindermette um 16 Uhr am Kirchenplatz versammelten sich viele Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern um ein großes Hirtenfeuer, um gemeinsam zu erleben, dass Jesus als Kind Mensch geworden und damit auch für uns und unsere Kinder verständlich und ganz nah ist.
Christmette
Bereits vor der Christmette stimmte eine von Paul Hölzl organisierte Bläsergruppe in meditativer Weise die Kirchenbesucher auf die Feier der Geburt Christi ein. Musikalisch wurde die Christmette gemeinsam mit der Bläsergruppe von Paul Thöne an der Orgel gestaltet.
In ihrer Predigt führte uns Mag.a Dorothea Schwarzbauer – Haupt mit dem Propheten Jesaia von der Dunkelheit und Verzweiflung in ein helles Licht. Der unwiderrufliche Grund für das Ende des Schreckens, der Grund für ein Ende des Unheils und die Wende zum Guten ist dabei die Geburt eines Kindes. Die Menschwerdung Gottes ist ein Geheimnis, das unser Verstand nur begrenzt erfassen kann. Sein Glanz spiegelt sich aber in den Augen der Kinder.
Nach einem köstlichen Punsch nach der Christmette – zubereitet von den Faustballern der DSG UKJ (Diözesansprotgemeinschaft Union Katholische Jugend) Froschberg - und vertrauten Gesprächen am Kirchenplatz traten die Kirchenbesucher:innen den Heimweg an.
Festmesse am Weihnachtstag
Die Festmesse am Weihnachtstag wurde vom Kirchenchor und einem Instrumentalensemble unter Leitung von Harald Wurmsdobler und an der Orgel mit Maria Lotz gestaltet. Zur Aufführung kam die Messe in G–Dur von Franz Schubert, die zu den meist aufgeführten kirchenmusikalischen Werken des Komponisten zählt und durch den wunderbaren Reichtum ihrer Einfachheit überzeugt. Auch das “Et in terra pax“ von A. Vivaldi und das “Laudate dominum“ von W. A. Mozart berührten die Herzen der Gottesdienstgemeinde.
In ihrer Predigt lud Pfarrleiterin Monika Weilguni vor dem Hintergrund des sprachmächtigen Texts des Johannesprologs zu den Wortpaaren „Wort&Gott“, „Licht&Leben“, „Licht&Finsternis“, „Wort&Fleisch“, „erkennen und nicht erkennen“ und „Nicht aufgenommen werden &Wohnen können“ zum Meditieren und Weiterdenken ein. Die Geschichte Gottes mit den Menschen ist kein Chaos, sondern sie ist eine Frohbotschaft. Die Botschaft von Weihnachten lädt uns ein, Freundinnen und Freunde des Lebens zu sein, Lebensräume zu schaffen, in denen Menschen Ja zum Leben sagen können.
Das Pfarrteam mit Pfarrmoderator Dr. Martin Füreder, Pfarrleiterin Monika Weilguni und Pastoralassistent Dr. Josef Hansbauer dankt allen Mitwirkenden herzlich die zur Schmückung der Kirche, der Vorbereitung und Gestaltung der weihnachtlichen Gottesdienste und des Themenweges beigetragen haben.