Allerseelen 2020
Pfarrleiterin Monika Weilguni erinnerte uns in ihren Worten der Verkündigung daran, dass Erinnern nicht nur Zeit und Raum braucht sondern auch ein gemeinsames Ziel wie immer wir das auch bezeichnen: Gott, Ewigkeit, Geborgenheit, Heimat oder allumfassende Liebe. Es ist die Liebe von der wir glauben, dass sie stärker ist als der Tod und die unserem Herzen Gewissheit schenkt, dass wir uns nicht wirklich verlieren, auch wenn wir uns in dieser Welt trennen müssen.
Ein Ensemble unseres Kirchenchores unter Leitung von Harald Wurmsdobler und an der Orgel mit Anton Reinthaler ließ den Mitfeiernden mit der Motette “Denn er hat seinen Engel befohlen“, der Kantate “Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und der berühmten Chorbearbeitung von J. S. Bach “Wohl mir, dass ich Jesum hab“ die Zusage spürbar werden, dass unsere Verstorbenen von Gott behütet und getragen sind. Auch das Lied des Chorkomponisten der Jetztzeit Christian Dreo “Trog mi Wind übers Land, übers Meer“ gab uns die Hoffnung mit, dass Sterben ein Weg ist, der uns in die größte und tiefste Geborgenheit, in die Geborgenheit Gottes führt.
Im Gottesdienst wurden die Verstorbenen bei ihrem Namen genannt, für jede und jeden(n) Verstorbenen an der Osterkerze ein Licht entzündet und diese Kerzen von den Angehörigen oder Pfarrmitgliedern in den hinteren Teil der Kirche zu den Totenbildern getragen. Diese Kerzen erinnern uns daran, dass am Ende des Lebens nicht Dunkelheit und Tod, sondern Licht und Liebe stehen, und das Leben der Verstorbenen auch heute noch in unsere Wirklichkeit strahlt.
