Wir sind Gottes geliebte Söhne und Töchter – wir sind Gottes geliebte Kinder.
Gott liebt uns. Er ruft uns beim Namen, kennt uns und weiß um unser Leben. Noch bevor wir etwas leisten oder beweisen können, sagt er Ja zu uns. In der Taufe wird diese Zusage seiner Liebe sichtbar und wir werden in die Gemeinschaft der Glaubenden aufgenommen. Darum feiern wir die Taufe als Fest der Liebe Gottes und seiner Nähe zu uns.
Jesus hat immer wieder Menschen an seinen Tisch eingeladen und mit ihnen Mahl gehalten. Bei ihm waren alle willkommen – Kinder und Erwachsene, Arme und Reiche, Suchende und Zweifelnde. In der Gemeinschaft mit ihm erfuhren die Menschen Gottes Liebe, Annahme und Stärkung.
Diese Einladung gilt bis heute. Jeden Sonntag lädt Jesus uns ein, mit ihm Mahl zu halten. Bei der Erstkommunion empfängt ein Kind zum ersten Mal die heilige Kommunion – das Brot des Lebens. Jesus schenkt sich uns in diesem Brot. Er möchte uns nahe sein, unser Leben begleiten und uns auf unserem Weg stärken.
Das Leben stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen und Entscheidungen. Gott verspricht, uns auf diesem Weg nicht allein zu lassen. Er schenkt uns seinen Heiligen Geist, der uns Mut macht, stärkt und begleitet.
In der Firmung bekräftigt Gott seine Zusage aus der Taufe: Ich bin bei dir. Sie lädt junge Menschen ein, ihren Glauben bewusst zu leben und ihren eigenen Weg mit Gott zu gehen.
Nach katholischem Verständnis gilt die Ehe als eines der sieben Sakramente.
Das bedeutet: Wo eine Frau und ein Mann für ein Leben lang JA zueinander sagen und bereit sind, in guten und schweren Tagen zueinander zu stehen, da wird die Liebe Gottes zu uns allen erfahrbar.
Die meisten Menschen fallen nicht gerne zur Last. Viele Kranke gehen darum von sich aus auf Distanz zur Pfarre aus Sorge, sie würden zur Last fallen, wenn sie trotz einer körperlichen Krankheit oder eines psychischen Problems am Pfarrleben teilnehmen möchten. Aber auch sie sind wertvolle Mitglieder unserer Pfarre und herzlich willkommen.