,,Wir bauen zusammen am gemeinsamen Haus"
Ein festlicher Rahmen im Zeichen der Gemeinschaft
Um 19:00 Uhr zelebrierte Pfarrer P. Klaus Zarzer-Besenböck OSB den Festgottesdienst gemeinsam mit dem gesamten Pfarrvorstand sowie den Priestern und Seelsorgerinnen der Pfarre.
Ein besonders schönes Bild der Einheit boten die zahlreichen Ministrantinnen und Ministranten, die aus verschiedenen Pfarrgemeinden angereist waren und dem Altarraum einen festlichen Glanz verliehen.
Musikalisch getragen wurde die Liturgie von einem eigens formierten Projektchor unter der Leitung von Martin Kaltenbrunner. Die Lieder machten die Buntheit und die Freude dieses Abends für alle Mitfeiernden hör- und spürbar.
Das Fundament und die bunten Steine unseres Glaubens
Die biblischen Lesungstexte des Abends lenkten den Blick auf das „Haus Gottes“ – ein Bauwerk, an dem wir alle aktiv mitbauen dürfen und das ein Segen für uns und unsere Mitmenschen sein soll.
In seiner Predigt griff Pastoralvorstand Fabian Drack dieses Bild auf. Er betonte, wie essenziell die unterschiedlichen Eigenschaften und Fähigkeiten jedes Einzelnen für das Gelingen dieses gemeinsamen Projekts sind. Gleichzeitig fand er ehrliche Worte für den Alltag: Manchmal müssen auch harte Steine mühsam behauen werden, manchmal braucht es schweres Gerät und manchmal müssen auch die Funken fliegen, damit das Haus auf einem verlässlichen Fundament steht.
Das Wichtigste sei jedoch, den eigentlichen Grundstein unseres Denkens und Handelns nie aus den Augen zu verlieren: Christus selbst und seine Botschaft, die durch uns in der Welt wirken soll.
Starke Symbole: Der Brunnen und die Kommunion
Die Gemeinschaft wurde an diesem Abend auch visuell greifbar. Aus verschiedenen bunten Bausteinen wurde im Kirchenraum ein Brunnen aufgebaut. Er symbolisierte die Taufe als unsere gemeinsame Quelle und Berufung, aus der wir täglich leben und handeln.
Ein weiterer tiefer Moment der Einheit war die Spendung der Kommunion in beiderlei Gestalt (Brot und Wein). Sie machte spürbar, dass wirt trotz aller Vielfalt und individuellen Unterschiede alle zum einen Leib Christi gehören, der die Kirche in ihrer ganzen Buntheit ausmacht.
Begegnung und Austausch im Kaisersaal-Trakt
Nach dem feierlichen Segen zog die Festgemeinde weiter in den Kaisersaal-Trakt des Stiftes. Bei erfrischenden Getränken und frisch gelieferten Leberkäs-Semmerln nutzen die Gäste die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, alte Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.
Es war ein rundum gelungenes Fest, das Mut macht und zeigt, wie wichtig eine starke Gemeinschaft ist, um gut aufgestellt in die Zukunft zu gehen – auch wenn auf dem gemeinsamen Weg sicherlich noch die eine oder andere Herausforderung wartet.
Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben und tagtäglich an unserem gemeinsamen Haus Pfarre Tassilo-Kremsmünster mitbauen!