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Mi. 18.02.26

Im Gedenken an Altbischof Maximilian Aichern OSB

26. 12 1932 – 31. 01. 2026

Bischof Maximilian, wie ihn viele bis heute liebevoll nannten, starb in den Morgenstunden des 31. Jänner 2026 in seinem Zuhause in Linz im Domherrenhaus. Maximilian Aichern wurde im Jänner 1982 im Linzer Dom zum Bischof geweiht und stand der Diözese 23 Jahre vor.

Zuvor war er Abt der Benediktinerabtei St. Lambrecht in der Steiermark. Seinem Wahlspruch „In caritate servire“ – „In Liebe dienen“ blieb er bis zuletzt treu. Mit seiner besonders herzlichen und liebenswürdigenden Art ist er auf die Menschen zugegangen und hatte für alle ein offenes Ohr, er war immer unter den Menschen und nie über ihnen. Er hat dadurch in sehr kurzer Zeit die Herzen vieler Oberösterreicher gewonnen.

 

Unermüdlich setzte er sich für die soziale Gerechtigkeit ein, für eine faire Arbeitswelt, für Arbeitslose, für die Schwachen und Hilfsbedürftigen, für die Obdachlosen und für die Migranten, er setzte sich ein für mehr Solidarität in der Gesellschaft, für die Allianz für freien Sonntag und war maßgeblich an der Ausgestaltung des Sozialhirtenbriefes beteiligt.

 

Bischof Maximilian war des öfteren in Hörsching in unserer Pfarre: Er war mehrmals Firmspender, bei der Orgelweihe, bei Visitationen, bei Begräbnissen oder auch bei einer Maiandacht.

 

Der Hörschinger Chor Ad hoc verdankt seinen Namen dem Bischof.  Es war im Jahr 1994, als der damalige Bischof Maximilian Aichern auf Visitation in Hörsching war. Siegi Humenberger stellte aus Mitgliedern der ehemaligen Chorgemeinschaft Hörsching und anderen Sangesbegeisterten einen gemischten Chor zusammen und studierte die Messe breve in C-Dur von Charles Gounod ein. Nach erfolgreicher Aufführung stellte der Bischof fest, dass es sich um einen „ad-hoc*-Chor“ handelte, da er ja extra „für diesen Zweck“ zusammengestellt worden war.

 

Vielen Dank Bischof Maximilian für Ihr segensreiches Wirken.

Text: Reinhart Lehner
 

 

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