Abschiedsmesse für Pastoralassistenten Tobias Almer und Änderung bei Messen und Messzeiten
Mit 1. September übernimmt Pfarrer Paulinus nun auch die Pfarre Aschach. Er ist somit, neben Hartkirchen und Haibach, für drei Pfarren verantwortlich und soll diese liturgisch und seelsorglich betreuen. Pastoralassistent Tobias Almer wird ihn weiterhin unterstützen, allerdings ist dieser nicht mehr für Hartkirchen, sondern für Aschach und Haibach zuständig.
Natürlich kann nicht einfach alles wie bisher bleiben, wenn es so gravierende Änderungen gibt. Einschränkungen sind unumgänglich. Vertreter der drei Pfarren und Pfarrer Paulinus haben sich daher zusammengesetzt um Lösungen zu suchen. Es war nicht leicht einen Kompromiss zu finden und es hat auch einige Zeit gedauert, aber schlussendlich haben wird doch eine für alle zufriedenstellende Lösung erarbeitet.
Eine dritte Änderung, die aber nicht so gravierend ist, betrifft uns alle 2 Monate. Da wird Pfarrer Paulinus am 3. Sonntag in Aschach die Heilige Messe feiern. In Hartkirchen wird an diesem Sonntag ein Priester zur Aushilfe kommen.
Während der Woche gibt es in keiner der drei Pfarren eine Abendmesse, was für Pfarrer Paulinus ein schwerer Schritt war. Aber bei drei Pfarren steigt die Anzahl der Sitzungen, an denen er teilnehmen muss, rasant an. Diese Sitzungen mit ehrenamtlichen Mitarbeitern können nur am Abend stattfinden und letztendlich hat er die Verantwortung für Liturgie, Finanzen und Verwaltung gegenüber der Diözese!
Somit ergibt sich in Hartkirchen folgender liturgische Wochenablauf:
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- Mittwoch, 15:30 Uhr: Heilige Messe im Seniorenheim Hartkirchen
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- Donnerstag, 8 Uhr: Heilige Messe
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- Samstag, 19 Uhr: Heilige Messe
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- Sonntag, 9 Uhr: Heilige Messe am 1. und am 3. Sonntag im Monat (am 2. und 4. Sonntag Wortgottesdienst)
Keine der drei Pfarren hat es sich leicht gemacht. Überall gibt es Abstriche. Aber an der Tatsache, dass es immer weniger Priester und inzwischen auch zu wenige PastoralassistentInnen gibt, können wir nicht vorbei und wir müssen uns gemeinsam dieser Herausforderung stellen!
Hartkirchen, Haibach und Aschach werden noch intensiver zusammen arbeiten müssen. Aber was zählt ist nicht die äußere Struktur, sondern vielmehr das, was Jesus über das Leben in der Gemeinde sagt: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt. 18,20).Kurt Hinterberger
Stv. Pfarrgemeinderatsobmann
Lieber Tobias, du hast dir einen schönen und fordernden Beruf in einer sehr schwierigen Zeit ausgesucht:
Wir danken dir, dass du dich in den Dienst der Kirche gestellt hast.
Wir danken dir für die WGD und Begräbnisse, die du mit uns gefeiert hast- hier lebst du auf, hier hast du deine Berufung gefunden.
Wir danken, dir für deine Arbeit im Alten- und Pflegeheim- alte Menschen sind dir ein ganz besonderes Anliegen- du nimmst dir Zeit für sie, redest mit ihnen, sie sind dir wichtig.
Wir danken dir auch, für die Leitung und deine Arbeit im FA Caritas- Papst Franziskus sagt immer wieder, wie sehr die Schwächsten der Gesellschaft unserer Hilfe und Zuwendung bedürfen.
Wir wünschen dir in Haibach, wo du ja zuhause bist und in Aschach, vorallem in Aschach einen guten Start für deine vielen Aufgaben, gute Begegnungen und Gottes Segen für deine seelsorgerische Arbeit.
Ganz persönlich wünschen wir uns Hartkirchner, dass du vielleicht manchmal aushilfst und einen Wortgottesdienst mit uns feierst, bzw. ein Begräbnis übernimmst.
Danke nochmals, alles Gute und Gottes reichen Segen für die Zukunft.
(aus de Ansprache der PGR-Obfrau Ursula Entholzer)
Warum gibt es keinen Pastoralassistenten für Hartkirchen?
Diese Frage wurde in letzter Zeit oft gestellt. Der Grund liegt im Personalplan der Diözese Linz, der wiederum durch das zur Verfügung stehende Personal und die vorhandenen Finanzmittel bestimmt wird. In diesem Personalplan ist genau festgelegt, wie die Priester und PastoralassistenInnen verteilt werden. Für Haibach und Aschach zusammen ist ein Pastoralassistent mit einem Stundenausmaß von 28,5 Wochenstunden vorgesehen. Also keine ganze Stelle, sondern nur eine 3/4 Anstellung. Wir haben mehrmals versucht das auf eine volle Anstellung zu erhöhen, aber ohne Erfolg. Die Diözese hält eisern am Personalplan fest, was angesichts knapper Ressourcen aber auch verständlich ist.
Für Hartkirchen selber war nie eine Stelle für einen Pastoralassistenten vorgesehen. Dass zuerst Andrea Peherstorfer und dann Tobias Almer bei uns sein konnten, verdanken wir einem „geliehenen“ Posten aus dem Raum Eferding. Dieser wird aber jetzt dort dringend benötigt (da Alkoven ab 1. September keinen Priester mehr hat) und steht daher für uns nicht mehr zur Verfügung.