Patrozinium zu Mariä Himmelfahrt in Fallsbach
Alljährlich Mitte August begehen wir „Mariä Himmelfahrt” oder – wie es theologisch korrekt heißt – „Mariä Aufnahme in den Himmel”.
Es erinnert daran, dass unser Leben bei Gott zur Vollendung kommt – ein Hoffnungszeichen mitten im Sommer. Die Tradition der Kräuterbuschen macht diesen Glauben bis heute sichtbar und wird von den Goldhaubenfrauen mit viel Aufwand und Liebe gepflegt.
Kräuterbuschenweihe
Die heiligen neun Kräuter - Johanniskraut, Salbei, Wermut, Lavendel, Minze, Oregano, Bergbohnenkraut, Frauenmantel und Königskerze - gehören in ein traditionelles Himmelfahrtsbüschel. In der Woche vor dem Patrozinium werden diese Kräuter gesammelt und zu Buschen gebunden. Die Kirchenbesucher erhalten die geweihten Kräuterbüschel schließlich beim Ausgang.
Zelebrant des Festgottesdienstes ist Pater Antonio.
An der Orgel: Karl Franz Kohlberger.
„Fallsbacher Messe“ von Rudolf Wimmer
Musikalisch umrahmt wird der Festgottesdienst von den MartinsKlängen. Zu hören ist die "Fallsbacher Messe" des Gunskirchner Komponisten und Musikpädagogen Rudolf Wimmer (1897-1963). Der Text stammt von Prälat Dr. Josef Wagner, einem Theologen und bekannten Heimatdichter aus Niederösterreich (1874 - 1938).
Anschließend Agape
Im Anschluss wird herzlich zur Agape und einem gemütlichen Beisammensein im Mesnerhaus geladen. Für Speis und Trank ist gesorgt.
Die freiwilligen Spenden kommen den Betriebskosten des Mesnerhauses zugute.
(Fotos: Felix Eichberger, Archiv Diözese, Goldhaubenfrauen
Text: Michaela Peterstorfer)