Todesfall
Anruf/Mitteilung
Pfarramt: Tel. 07268/335 oder im
Haus St. Antonius: Tel. 07268/7861
Zum Läuten der Sterbeglocke werden folgende Informationen benötigt:
- Name
- Alter
- Adresse
- Datum, Zeit und Ort des Sterbens
Mit dem Pfarrer bzw. Pfarramt ist zu regeln:
- Begräbnistermin (wird mit der Bestattung koordiniert)
- Totenwachen (Betstunden)
- Gestaltung (z.B. Liedprogramm,…) des Begräbnisses
- Grabstätte
Vom Pfarramt werden hierauf die beteiligte Personen (Totengräber, Organist, Sänger, Vorbeter, Ministranten) informiert.
Mit der Bestattung sind alle anderen Fragen zu klären.
Wieder einmal Allgemeines zum Thema Begräbnis/Erdbestattung/Einäscherung:
Schon seit längerer Zeit entscheiden sich bei einem Todesfall die meisten Angehörigen nicht mehr für eine Erdbestattung, sondern für eine Einäscherung, Urnenbeisetzung.
Es gibt heute den Eindruck, dass die Erdbestattung "Altmodisch", "nicht mehr üblich" ist. Daraus entsteht auch für jene, welche eine Erdbestattung bevorzugen würden, ein gesellschaftlicher Druck in Richtung Einäscherung.
Zur Entscheidung für die Einäscherung führen auch Überlegungen wie die Vermeidung der "Zerstörung des Grabes" oder dass die Einäscherun gein bisschen weniger Kosten verursacht als die Erdbestattung. Hier sollte die Frage gestellt werden: Was ist uns der Verstorbene wert?
E ist ausdrücklich zu sagen:
Die Erdbestattung war von Anfang an und ist auch heute weiterhin die christliche Form der Bestattung.
Es sollen alle jene ermutigt werden, welche eine Erdbestattung bevorzugen würden, aber aufgrund der allgemeinen Praxis unsicher sind.
Auszüge aus der Instruktion "Ad resurgendum cum Christo" der römischen Glaubenskongregation vom 15. August 2016:
" ... dafür Sorge zu tragen, dass ,die Gewohnheit, den Leichnam der verstorbenen Gläubigen zu beerdigen, heilig gehalten werde'" (Nr. 1)
"gemäß altester christlicher Tradition empfiehlt die Kirche nachdrücklich, den Leichnam der Verstorbenen auf dem Friedhof ... zu beerdigen" (Nr. 3)
"Indem die Kirche den Leichnam des Verstorbenen beerdingt, ... möchte sie so die hohe Würde des menschlichen Leibes als wesentlicher Teil der Person, dessen Geschichte der Leib teilt, ins Licht stellen." (Nr. 3)
" ... entspricht die Beerdigung auf dem Friedhof ... in angemessener Weise der Ehrfurcht und Achtung, die den Leibern der Verstorbenen gebührt, welche durch die Taufe Tempel des Heiligen Geistes geworden sind und derer sich, der Geist wie eines Werkzeuges ... bedient hat, um viele gute Werke zu vollbringen' " (Nr. 3)
"Die Kirche bevorzugt weiterhin die Beerdigung des Leichnams, die eine größere Wertschätzung für die Verstorbenen zeigt." (Nr. 4)