50 Jahr Jubiläum Goldhaubengruppe Goldwörth & Fest des Hl. Alban
Die Obfrau der Goldwörther Goldhaubengruppe Eva Eidenberger begrüßte mit diesen Worten die zahlreichen Teilnehmerinnen aus Goldwörth, den Nachbargemeinden sowie die Ehrengäste zum Jubiläum am Sonntag, 28. Juli, an dem die Pfarrgemeinde auch das Albani-Fest, ihres Pfarrgemeindepatrons, feierte.
Pfarrer em. Josef Pesendorfer leitete zusammen mit Diakon Hans Reindl den Festgottesdienst und brachte gleich am Beginn den Dank für die zahlreichen Unterstützungen kirchlicher Anliegen der Pfarrgemeinde durch die Goldhauben zum Ausdruck. Vier Bereiche, so Diakon Reindl in der Predigt, sind es, auf denen die Goldhauben-Arbeit gründet: Brauchtum, Tracht, kirchliches Engagement und sozial-caritative Tätigkeit. Für Obfrau Eva Eidenberger ist es genau das, was ihr besondere Freude macht. Schönheit soll ins Leben kommen – so brachte es Bezirksobfrau Gertrude Gruber aus Puchenau zum Ausdruck.
Schönheit brachte beim Fest auch der Kirchenchor unter der Leitung von Rudi Lidl mit der Messe von Leo Delibes zum Ausdruck: Vom imposanten Gloria bis zu den zarten Melodien des Gesanges „O salutaris hostia“ berührte die Musik die Festgemeinschaft.
Im Pfarrsaal konnte man sich bei einer von Rosi Doppler zusammengestellten Bildpräsentation daran erinnern, was in den 50 Jahren alles geschehen ist.
In seiner Predigt brachte Hans Reindl auch das Leben des Hl. Alban zur Sprache, der für seinen Glauben zum Märtyrer wurde. Dieser stünde für die Fähigkeit, den Glauben mutig zu leben.
Schon in den frühen Morgenstunden und am Tag davor waren viele am Werk, um alles für den Albani-Kirtag herzurichten. Der Pfarrgemeinderat organisiert dieses Fest mit den Goldhauben in Goldwörth traditionell gemeinsam. Bei Getränken, Mehlspeisen und Bratwürsteln feierte Goldwörth dieses Fest bis in den Mittag hinein. Etwas vom „Jubel im Himmel“, um den es in der Lesung der Festmesse ging, war an diesem Tag auch auf den Erdboden zu spüren.
Die Musikkapelle unter Leitung von Alexandra und Caroline Pommermayr umrahmte den Albanikirtag mit flotten Musikstücken. Die hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30 Gradmarke waren für alle Akteure eine besondere Herausforderung.