Gründungsfest der Pfarre Rodl-Donau St. Anna
Es war ein Fest der Generationen, bei dem sichtbar wurde, wie gut das neue Miteinander ankommt. "Jetzt bekomme ich das Gefühl, dass wir das Kind langsam aus der Taufe gehoben haben", kommentierte Pastoralvorständin Maria Krone und Pfarrer Abt Reinhold Dessl nannte das Fest "ein starkes Zeichen der Solidarität".
Wilhering, die einzige südlich der Donau gelegene Pfarrgemeinde des Pfarrgebiets, bot Anreiz, bereits die Anreise zum Fest zu gestalten. Viele Festgäste kamen von Walding aus in einer gemeinsamen Sternwanderung über die Drahtseilbrücke oder überquerten die Donau mit dem Fahrrad.
Der Gottesdienst zu Beginn des Festes entließ die Mitfeiernden mit der Aufforderung: Auf jedem Weg, den wir gehen, soll Segen blühen. Wiesenblumensamen aus allen Pfarrgemeinden wurden dafür als Zeichen vermischt, gesegnet und im Anschluss an die Mitfeiernden verteilt, damit sie in der ganzen Pfarre ausgestreut werden und dem Auge und den Bienen Gutes tun. Fast fünfzig Ministrantinnen und Ministranten beteiligten sich am Gottesdienst ebenso wie sämtliche Diakone, Wortgottesfeierleitende und Priester. Auch die drei im Pfarrgebiet wirkenden Orden waren vertreten und so zeigte sich, dass Rodl-Donau St. Anna gemeinsam einen reichen Schatz an spirituellen Zugängen bietet.
Wie sehr sich die neun Pfarrgemeinden zusammengehörig fühlen, wardurchgängig sichtbar.
Die Organisation im Hintergrund, die Versorgung der Gäste und die Gestaltung der Liturgie waren ein Zusammenspiel verschiedener Gemeinden, die selbstverständlich hingriffen, wo es gerade nötig war. So wurde deutlich: Man schaut aufeinander und hilft zusammen.
Selbst die Musikkapelle OWaGrama, die aus Mitgliedern dreier Orte besteht, integrierte Wirtschaftsvorstand Daniel Himsl und Pater Johannes Mülleder, Priester in Rodl-Donau St. Anna, gleich als Gastmusikanten für den Tag.
Ein besonderer Dank gilt allen, die davor, danach und währenddessen schweißtreibend auf- und abbauten, koordinierten und Krisen managten: Wilhelm Atzmüller als Festkkoordinator, die Pfarrgemeinde Wilhering und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wilhering, die Pfarrgemeinde Gramastetten und all jene, die die Feiernden mit Speisen und Getränken versorgten. Außerdem ein herzliches Danke an das Stift Wilhering für die Öffnung der Räume.