Minisgottesdienst
In der Begrüßung betonte Judith Kreiner, im Seelsorgeteam u.a. zuständig für die Minis, wie wertvoll der Dienst der Ministrantinnen und Ministranten ist. Emma und Theresa haben sich entschieden, Verantwortung zu übernehmen und mitzuhelfen, dass die Gottesdienste lebendig und feierlich gestaltet werden. Gleichzeitig werden sie Teil einer Gemeinschaft, in der man miteinander lacht, feiert und füreinander da ist. Die ganze Pfarrgemeinde heißt sie herzlich willkommen.
Das Thema Licht zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Gottesdienst. In der Lesung wurde eine Geschichte erzählt: Ein König stellte seine beiden Söhne vor die Aufgabe, eine große Halle zu füllen. Während der ältere Sohn sie mit wertlosem Material vollstopfte, stellte der jüngere eine Kerze in die Mitte. Ihr Licht erfüllte den ganzen Raum. Damit zeigte er, dass das Wichtigste nicht "Masse" ist, sondern das, was wirklich Orientierung und Hoffnung schenkt: das Licht.
Auch im Evangelium wurde dieses Bild vertieft. Jesus spricht mit der Frau am Jakobsbrunnen und erzählt vom „lebendigen Wasser“, das den Durst des Menschen wirklich stillen kann. In der Predigt wurde deutlich, dass Kirche und Seelsorge dazu da sind, Menschen mit diesem Licht und mit dieser Quelle des Lebens in Berührung zu bringen. Ministrantinnen und Ministranten leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Sie stehen nicht im Mittelpunkt für sich selbst, sondern dienen der ganzen Gemeinde und helfen, dass Gottesdienste gefeiert werden können.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wurden Emma und Theresa offiziell in ihren Dienst aufgenommen und sprachen gemeinsam das Ministrantengebet. In den Fürbitten wurde darum gebetet, dass Gottes Licht Menschen begleitet, besonders jene, die einsam, traurig oder krank sind, und dass auch die Ministrantinnen und Ministranten ihren Dienst mit Freude erfüllen können.
Ein weiterer wichtiger Teil des Gottesdienstes war der Dank. Mehrere Ministrantinnen beendeten nach vielen Jahren ihren Dienst. Ihnen wurde für ihr Engagement gedankt – für ihre Zeit am Altar, für gemeinsame Aktionen wie Sternsingen, Ratschen oder das Verteilen des Friedenslichts und für ihr Vorbild für die Jüngeren. Als Zeichen der Anerkennung erhielten sie ein Ministrantenkreuz und eine Urkunde.
Auch den Begleiterinnen und Begleitern der Ministrantengruppe wurde herzlich gedankt. Sie investieren Zeit, Geduld und viele Ideen, damit Kinder und Jugendliche Gemeinschaft erleben und im Glauben wachsen können.
Am Ende stand der Segen, der noch einmal das zentrale Bild des Gottesdienstes aufgriff: Gottes Licht soll in den Herzen, in den Worten und in den Taten der Menschen leuchten – damit sie füreinander Hoffnung und Freude in die Welt bringen.