Der Weihnachtsstern
Sterne faszinieren seit jeher, auch heute noch, auch wenn das viele künstliche Licht den Blick zu den Sternen v.a. in den Städten sehr mindert. Umsomehr sind aber Städter fasziniert, wenn sie plötzlich am Land Milliarden von Sternen sehen. Sterne zeigen uns die unendliche Weite und Größe, umso dunkler es ist, ums so größer wird ihre Zahl. und wir wissen, es ist immer nur ein kleiner Teil der Sterne, die Gott im unendlichen Weltall verteilt hat.
Ein Stern, so erzählt uns die Bibel, ist vor gut 2000 Jahren aufgegangen, ein besonderer Stern, der einige Sterndeuter nach Jerusalem gerufen hat. Sie wollten wissen, was dahintersteht, sie wollten sehen, worauf sie der Stern aufmerksam gemacht hat. Sie gaben sich nicht zufrieden, mit dem Schein, sie wollten in die Tiefe gehen, erleben, was mit den Augen nicht sichtbar war. Und der Stern führt sie weiter nach Betlehem.
Das Wesentliche im Leben findet sich oft nicht in den Hauptadern der Gesellschaft, nicht im Mainstream, nicht in den Zentren der Macht. Das Wesentliche erscheint oft am Rande der Gesellschaft, bei den "Kleinen" im Unscheinbaren. Manchmal muss man flexibel sein, offen für neue Wege, um vorzudringen zu dem Glück, das Gott für uns bereitet hat.
Die Sterndeuter haben es gefunden und erkannt, und ihre wertvollen Geschenke dagelassen. Heimgegangen sind sie auf neuen Wegen, reich beschenkt mit Freude und Liebe - Dinge, die noch viel wertvoller sind, also Gold und Weihrauch. Gott möchte sie auch uns schenken, wenn wir bereit sind, seinem Weg zu folgen. Wenn wir den Weihnachtsstern nicht nur besingen, und irgendwo aufhängen, sondern ihn in unser Denken, in unser Herz einlassen, uns seiner Führung überlassen, dann verheißt er auch uns große Freude.