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Elisabeth-Sonntag

Hilfe, die ankommt
Hl. Elisabeth

Die Gottesdienste werden leider noch länger ausfallen, auch wenn Karl Lindner wieder zuhause ist. Jetzt folgt ein genereller Lockdown. Also finden Sie hier wieder einen Impuls. Im Schott-Messbuch können Sie die Bibelstellen des Tages (1 Thess 5, 1–6 & Mt 25, 14–30) nachlesen.

"Ihr seid Kinder des Lichts", schreibt Paulus an die junge Gemeinde in Tessaloniki.

Kinder des Lichts - das sind auch die Hl. Elisabeth, oder der Hl. Martin, den wir vergangene Woche gefeiert haben, oder auch der Hl. Leopold, den wir heute feiern. Heilige, das sind Menschen, durch die Gottes Liebe, Gottes Licht zu den Menschen strahlt. 

Jesus Christus hat angefangen, das Licht Gottes in dieser Welt erstrahlen zu lassen, 20 Jahre später ist es schon in Griechenland, dann kommt es nach Rom und überall hin - bis heute. Jetzt ist es auch bei uns! 

"Ihr seid Kinder des Lichts!" das sagt Paulus auch uns heute. Ich denke, das ist ein großer Auftrag in dieser dunklen Zeit. Nicht nur draußen wird es jetzt immer dunkler, auch die Gesellschaft braucht Licht - die Menschen, die noch tiefer in die Armut gerutscht sind, die nicht wissen, ob sie den zweiten Lockdown wirtschaftlich überleben können, die wieder allein zuhause auf jeden Anruf sehnsuchtsvoll warten... 

Dazu haben wir Talente bekommen, erzählt Jesus in einem Gleichnis, einfach so, ohne Auflage, einfach anvertraut, um damit etwas zu machen. Er vertraut uns darin voll und ganz. Die beiden ersten haben Glück, sie verdoppeln sogar ihre Talente. Wenn sie Pech gehabt hätten und alles verloren, wär es wahrscheinlich auch nicht so das Problem gewesen, nur vergraben geht gar nicht. 

Wir sind reich beschenkt, sind "Kinder des Lichts", Freunde Gottes, und wir sind eingeladen, vielleicht auch beauftragt, damit etwas zu machen, auch andere zu beschenken, Freude weiterzugeben - besonders in dieser dunklen Zeit Licht für andere sein. 

Möglichkeiten dazu gibt es viele: jemand anrufen, von dem wir wissen, dass er allein lebt, Hilfe anbieten, wo wir wissen, dass jemand in Quarantäne ist, oder Angst hat, selbst einkaufen zu gehen, Freude weitergeben aus dem Fenster hinaus,... 

Eine Möglichkeit ist es auch, jemand finanziell unter die Arme zu greifen. Wenn ich nicht weiß, wer Hilfe braucht, kann ich der Caritas vertrauen, bei der jeden Tag Hunderte Menschen anklopfen, die Hilfe brauchen. Informationen dazu finden Sie auf caritas-linz.at. Dort erfahren Sie, wie die Caritas in OÖ hilft, und wie sie spenden können. Auch wie Sie Ihre Spende von der Steuer absetzen können, oder wie Sie zu Hilfe kommen, wenn Sie selbst Hilfe brauchen. 

 

Die Pfarre Gaflenz bittet Sie um Ihre Spende zur Elisabethsammlung. Sie können das direkt z.B. über die Homepage tun, oder an das Pfarramt Gaflenz (AT73 3474 7000 0010 5411) mit dem Verwendungszweck "Elisabethsammlung". Wir leiten den Betrag dann gesammelt weiter.

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