Impuls: WIR SAGEN DANKE
Vielleicht geht es Ihnen wie in der Geschichte: „Spuren im Sand.“
Die Geschichte lautet etwa so:
Gott hat einem Menschen versprochen alle Tage im Leben mit ihm zu gehen und ihn in guten und schlechten Tagen zu begleiten. Eines Tages geht der Mensch am Meeresstrand im Sand entlang und schaut zurück auf seine Lebensspuren. Viele Male entdeckt er nur eine Spur im Sand. Da klagt er Gott an und sagt: Herr du hast mir versprochen alle Tage meines Lebens mit mir zu gehen und oft sehe ich nur eine Spur im Sand. Da sagt der Herr zu ihm: Ich war immer bei dir mein Gotteskind, wo du nur eine Spur siehst, das ist dort, wo es dir am schlechtesten ging - da habe ich dich getragen.
Auch an der Stelle, wo Sie meinten, Gott hat mich im Stich gelassen, wo nur eine Spur im Sand Ihres Lebensweges zu sehen ist, werden Sie vielleicht entdecken dürfen, dass es die Stellen im Jahr waren, wo Sie Gott getragen und geschleppt hat bis Sie wieder Fuß fassen konnten.
Wenn ich dieses Jahr vor Gottes Angesicht hinstelle, dann staune ich vielleicht, was er und ich alles fertig gebracht haben. Aber auch bei dem, was wir nicht fertig gebracht haben, bleibt er unser Gott an unserer Seite.
Dies sind alles Gründe – gute Gründe für dieses Jahr sehr, sehr dankbar zu sein und Gott zu danken.
Ausschnitt aus der Predigt für die Danksagung am 31. Dez. 2016 von
Ferdinand Aichinger