Innehalten am Aschermittwoch
Das Symbol der Asche ist ein Zeichen für unsere eigene Endlichkeit. Die Anerkennung unserer Grenzen und Brüche schafft die Möglichkeit zur Veränderung und zur Umkehr - mit Gottes Hilfe.
Den Besuchern eines Aschermittwochsgottesdienstes wird ein Kreuz aus Asche auf die Stirn gezeichnet. Die Worte, die dabei gesprochen werden - "Kehrt um und glaubt an das Evangelium" oder "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst" - verweisen auf die Bedeutung dieses alten Symbols.
Asche - Ein Zeichen für Vergänglichkeit
Die Erfahrung der Endlichkeit ist für uns Menschen grundlegend, auch wenn wir sie in einer von Machbarkeitsdenken und Wachstumsgläubigkeit geprägten Zeit immer wieder gerne von uns schieben. Das Bewusstmachen unseres begrenzten Lebens hilft uns, uns nicht zu wichtig zu nehmen und zeigt uns, dass es gut ist, den Weg durchs Leben nicht alleine gehen zu müssen. Gott geht alle Wege mit. Und er schenkt uns Hoffnung und Zuversicht.
Nachdenken - umdenken - die Kurve kriegen
Der Aschermittwoch lädt als Beginn der Fastenzeit ein, den Blick auf uns selbst zu lenken. Wenn wir unsere eigenen hellen und dunklen Seiten wahr- und annehmen können, macht uns das frei, umzudenken und im Vertrauen auf Gottes Begleitung neue Wege einzuschlagen, mit ihm gemeinsam "die Kurve zu kriegen".
Ferdinand Aichinger
Jede und jeder ist eingeladen am Aschermittwoch beim Gottesdienst um 19:30 Uhr oder am 1. Fastensonntag um 9:45 Uhr in der Pfarrkirche Eidenberg das Aschenkreuz zu empfangen.