INNEHALTEN - Glaube und Zweifel
- Wie viel Zweifel und Suche lasse ich zu in meinem Leben?
- Wie lebendig, wie spürbar ist mein Glaube?
GEBET
Gott, ich bin dein Hausgenosse. Du wohnst in meiner Mitte. Auch wenn ich dich nicht sehe und manchmal Zweifel habe, vertraue ich dir, dass du da bist. Fülle du mich mit deiner Gegenwart, damit meine Zweifel nicht überhandnehmen und ich Zeuge/Zeugin deiner Gegenwart für die Welt bin. Amen
Ferdinand Aichinger
Tagesevangelium aus Joh.20,24-29
Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.