Treffen der PGR-Vorstände der Wilheringer Pfarren im Stift
Es wurden drei Gruppen gebildet und für diese zwei Stiftsführungen und eine Besichtigung der Biomasse-Heizanlage angeboten. Danach feierten die Teilnehmer gemeinsam mit dem Konvent die Vesper in der Kirche, bevor von den Patres im Refektorium ein Abendessen serviert wurde.
Im Fröhlich-Saal fand der spirituelle Teil statt zum Thema „Wer glaubt ist nie allein“. Nach kurzen Glaubensimpulsen und Erfahrungsberichten aus der Reihe der Teilnehmer wurden in gemischten Gruppen Gedanken zum Thema formuliert und dem Plenum vorgestellt.
Gedanken aus einer der Gruppen: Wer glaubt ist nie allein ... Es dreht sich im Leben nicht nur um die kleinen Alltagsprobleme. Irgendwann geraten wir in Situationen, wo es um das Eingemachte geht, durch eine Krankheit oder andere Schicksalsschläge. Und gerade in solchen Situationen sind wir nicht allein. Dazu passt gut der Text von Dietrich Bonhoeffer: Von guten Mächten wunderbar geborgen... Der Herrgott wird uns die Sorgen und Lasten nicht nehmen, wenn wir darum beten, doch er kann und wird uns helfen, sie zu tragen, sie ertragen zu können. Und das ist schon etwas Wesentliches. Das gibt uns Hoffnung, Zuversicht und letztlich Geborgenheit. Und diese Zuversicht und Geborgenheit soll man den gläubigen Christen auch im Alltag anmerken. Wenn wir vom Gottesdienst kommen, sollen sich diejenigen, die nicht die Kirche besuchen, fragen, was machen die bloß im Gottesdienst, dass sie immer so positiv gestimmt zurückkommen? Irgendwann will ich da auch hingehen.
Der Abend war geprägt von zahlreichen Begegnungen und guten Gesprächen und klang bei Getränken auf dem Gang vor dem Fröhlich-Saal aus.