kfb-Jahreshauptversammlung 2013
Am Dienstag, 19.11.2013, um 19.30 Uhr feierten wir mit Helga Pargfrieder einen Wortgottesdienst. Anschließend fand im Heimzimmer in Eidenberg die Jahreshauptversammlung statt. Christine Kaiser konnte dazu ca. 40 Frauen begrüßen.
Sie führte anschließend durch folgendes Programm:
- Tätigkeitsbericht von Ratzenböck Maria –
„Frauen über 50“. - Tätigkeitsbericht von Reiter Christine –
Kath. Frauenbewegung - Kassabericht von Koll Erika
- Vortrag zum diesjährigen KFB – Thema „Einander begegnen“, Referentin war Sibylle Trawöger
- Einladung zum Imbiss
Zusammenfassung zum Vortrag „Einander begegnen“ von Sibylle Trawöger:
Damit „einander begegnen“ gelingen kann, bedarf es einer wichtigen Grundlage. Sibylle Trawöger hat die Achtsamkeit in den Mittelpunkt ihres Vortrages gestellt und uns in diesem Zusammenhang in das Kontemplations-Gebet eingeführt. Zehn Minuten haben wir uns bewusst Zeit genommen, die Aufmerksamkeit auf das Jetzt, auf Gott zu richten. Beim kontemplativen Gebet zählt bereits der Versuch, nicht das Gelingen. Wenn wir jedoch trotzdem das Wirken Gottes in uns und unserem Leben wahrnehmen, so ist das ein Geschenk.
Die Referentin hat uns im Anschluss eine weitere Achtsamkeitsübung vorgestellt – und zwar die Analysemethode der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.
Diese Technik wird oft als Giraffensprache bezeichnet. Die Giraffe gilt als nettes Tier, das einen liebevollen Blick auf die Situation wirft. Im Gegensatz dazu ist die sogenannte Wolfssprache von Angriff geprägt.
Die gewaltfreie Kommunikation stellt Marshall Rosenberg in vier Schritten dar:
- Die Situation beobachten und beschreiben – dabei Objektivität schaffen
- Gefühle wahrnehmen, z.B. Wut, Ärger
- Bedürfnisse erkennen (ist sehr wichtig, denn unsere Bedürfnisse treiben uns an, lassen uns leben, ...)
- BITTE formulieren
Da die Schritte 1 – 3 Analyseschritte sind und erst Schritt 4 nach außen gerichtet ist, habe ich bei dieser Methode der Kommunikation sehr viel Zeit und reagiere deshalb anders, wahrscheinlich bedachter. Die Wolfssprache mit dem sofortigen Angriff hat sozusagen keine Chance.
Abschließend rät uns Frau Sibylle Trawöger, die Achtsamkeit mehr in unser Leben zu lassen. Achtsamkeit für uns selbst und Achtsamkeit für unsere Mitmenschen. Wenn uns das gelingt, ist sie für Gott sowieso da.