Erntedankfest "Unser tägliches Brot gib und heute"
Viele Arbeitsschritte und Handgriffe sind nötig, um Getreide anzubauen, aus den Körnern Mehl zu mahlen und daraus Brot zu backen. Brot und andere Lebensmittel in ausreichendem Maß zu haben, ist nicht selbstverständlich.
Beim Erntedankfest möchten wir und im besonderen die Bauernschaft danke für die gute Ernte sagen. Wie schon seit Jahrzehnten üblich, hat die Landjugend die Erntekrone mit Blumen und Wein geschmückt und beim Festzug in die Kirche getragen.
Bei den Fürbitten wurden symbolisch verschiedene Brotarten zum Altar gebracht:
- Roggenbrot, das Brot der Arbeit
- Zwieback, das Brot der Kranken
- ungesäuertes Brot, das Brot der Flüchtlinge
- Fladenbrot, das Brot der armen Länder
- Hostien, das Brot der Christen
Viele Kinder legten mitgebrachten Früchte oder Gemüse in den vorbereiteten Leiterwagen. In einem gemeinsamen Lied dankten die Schulkinder Gott für die Erde und erbaten gleichzeitig den Segen für sie:
Segne, Vater, tausend Sterne,
segne, Vater, unsere Erde,
segne, Vater, Meer und Land,
segne, Vater, Herz und Hand.
Nach dem Gottesdienst wurden Brot und Äpfel unter den Messbesuchern verteilt.
Die Musikkapelle spielte den Festzug vom Wollendorfer in die Kirche und untermalte auch die Agape mit festlichen Klängen.
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