Familiengottesdienst am 16. Juni 2013
Mein Leben hat sich durch die Begegnung mit Jesus völlig verändert. Endlich gibt es jemanden, der mich bemerkt, mich ansieht, der mir zuhört und mich ernst nimmt. Ich habe Jesus berührt und er hat mich aufrichtet. So etwas war mir noch nie passiert. Jesus ist der Einzige, der so gut zu mir war. Ihm glaube ich, was er sagt: Gott liebt alle Menschen. Er liebt auch mich. Es ist wie ein Wunder. Er hat mir meine Fehler verziehen. Ich darf neu beginnen. Nun bin ich nicht mehr allein. Das macht mich glücklich.
Beim Familiengottesdienst hörten wir im Evangelium von einer Frau, die von allen gemieden wurde. Sie war eine Sünderin. Sie hat mit ihren Tränen die Füße von Jesus gewaschen, sie mit ihrem Haar abgetrocknet und anschließend seine Füße mit wohlriechendem Öl gesalbt. Tamara hat der Sünderin, die durch Jesus ein neuer Mensch wurde, ihre Stimme geliehen.
Auch in unserer Gesellschaft gibt es viele ausgegrenzte Menschen: Ausländer, Behinderte, alte Menschen, Straftäter ... An diese Menschen dachten wir in dieser Messfeier und beteten gemeinsam für sie.