Am seidenen Faden
Wie oft verspüren wir im Laufe unseres Lebens dieses Gefühl: dass uns das ‚Glück’ in einer bestimmten Situation hold war - und dass eine Sache, die sprichwörtlich am „seidenen Faden“ hing, vielleicht gerade noch ´mal gut ausgegangen ist…?! Ein erleichtertes „Gott sei Dank!“, entschlüpft uns dann häufig aus tiefster Seele.
Warum das Leben dich ´mal unerbittlich hart,
´mal unbeschreiblich zart berührt?
Weil dieser seidene Faden, an dem du hängst,
dich nur halten kann, wenn er dich spürt.
(Thomas Schubert)
Unsere 12 Firmlinge führten uns im Rahmen ihres Vorstellungsgottesdienstes am 1. April 2013 recht eindringlich vor Augen, was passieren kann, wenn man solch’ einen „seidenen Faden“ kappt: wie einsam man plötzlich dasteht; wie kalt und trostlos die Welt rund um uns für jemanden wird, der diesen seidenen Faden zu Gott zu verlieren scheint.
DANKE an den großartigen Lichtenberger Chor „Notenlos“, der diesen Gottesdienst so schwungvoll für und mit uns gestaltet hat!