Kindermusical Pippis Abenteuer
Nach einem Ballettnachmittag 1996 folgte "Landmaus und Stadtmaus" (1997), "Zauberer von Oz" (1998), "Alice im Wunderland" (1999), "Mary Poppins" (2000 und 2001) sowie "Oliver" (2002 und 2003). Heuer stand "Pippis Abenteuer"auf dem Spielplan.
Für dieses Musical wurde "Pippi Langstrumpf" von Astrid Lindgren bearbeitet. Pippi, das wunderbare, starke, mutige kleine Mädchen geht mit ihren Freunden auf Weltreise, weil sie nach ihrem Vati sucht. Dabei erleben die Kinder allerhand Abenteuerliches, aber auch viel Lustiges. Natürlich hat die Reise ein gutes Ende, jeder hat eine ganze Menge dazu gelernt.
Seit Jänner wurde an der Einstudierung der Tänze, Texte und Lieder hoch motiviert gearbeitet.
Die Gesamtleitung sowie Choreographie und Entwurf lagen in den bewährten Händen von Deborah Preece-Brocksom. Schauspiel und Gesang wurden von Lieselotte Koll sowie Regine Tittgen-Fuchs, Elisabeth Würzburger und Wolfgang Rath einstudiert. Die aufwändige musikalische Bearbeitung stammte heuer von Stefan Tittgen und Wolfgang Rath.
Heuer spielten, tanzten und sangen ca. 60 Kinder aus Eidenberg, Gramastetten, Hellmonsödt und Walding am 1., 3. und 4. Juli 2004 im alten Moarhof in Eidenberg zu Live-Musik. Im Orchester Profis ihres Faches: Regine Tittgen-Fuchs - Klavier, Stefan Tittgen - Kontrabaß, Wolfgang Rath - Flöte, Brigitte Dumfart - Akkordeon, Michael Dumfart - Klarinette.
Der Reinerlös dieser Aufführungen wird, wie jedes Jahr, für Kinder in benachteiligten Lebenssituationen gespendet:
Ein Teil der Spenden geht an die OÖ. Krebshilfe, ein kleinerer Anteil wird an das "Great Ormond Street Hospital for Children" in London überwiesen, dort hat man sich auf Krebserkrankungen bei Kindern spezialisiert; behandelt werden in diesem Krankenhaus alle kranken Kinder, egal welcher Nation, Hautfarbe, Krankenversicherung und finanzieller Situation. Dieses Krankenhaus ist oft die einzige und letzte Überlebenschance für Kinder und finanziert sich aus Spendeneinnahmen aus der ganzen Welt. Weiters wird auch ein Straßenkinderprojekt wieder unterstützt.
Insgesamt konnte die Ballett-Akademie in all den Jahren schon mehr als EUR 13.000,-- zugunsten krebskranker und benachteiligter Kinder überweisen.
Der gute Zweck ist auch die wichtigste Motivation für die Kinder und deren Eltern, die sich sehr viel Freizeit für Probenarbeit, Taxidienste und Vorbereitungsarbeiten nehmen, denn ohne diese vielfältigen Unterstützungen wären diese Vorstellungen gar nicht möglich.