Hl. Elisabeth von Thüringen - ein Vorbild der Nächstenliebe
Am Caritassonntag gestaltete das Kinderliturgieteam und die Mitarbeiterinnen der Pfarrcaritas den Gottesdienst.
Ein „Interview mit der hl. Elisabeth“ gab Einblick in das Leben der Heiligen:
Elisabeth war eine Königstochter und wurde in Ungarn geboren. Doch bereits mit 4 Jahren kam sie nach Thüringen zu ihrem Verlobten auf die Wartburg. Sie hätte es sich gut gehen lassen können, doch sie ertrug es nicht, dass man auf der Burg in Saus und Braus lebte, während rings im Land bittere Not herrschte. So ging sie los und verteilte Lebensmittel und pflegte Kranke. Bald errichtete sie am Fuß des Berges ein Krankenhaus.
Als jedoch ihr Mann starb, wurde ihr verboten, den Armen zu helfen. Sie wurde mit ihren 3 Kindern von der Wartburg verjagt. Mit ihrem Erbe errichtete sie auch in Marburg ein Krankenhaus, wo sie bis zur Erschöpfung arbeitete. Sie starb am 19. November 1231 mit 24 Jahren. Nur 4 Jahre später wurde sie heilig gesprochen. Elisabeth ist bis heute ein Vorbild für den Dienst am Nächsten.
„Wärme schenken“ ist das Motto der heurigen Caritas-Sammlung. Als Symbol für die Wärme wurden Teesackerl mit „Elisabeth-Tee“ verteilt und verkauft.
Der Kinderchor begeisterte mit Gesang und Tanz die Gottesdienst-Besucher.