Familienmesse am 4. Fastensonntag
Beim Gottesdienst am 4. Fastensonntag stand das Gleichnis vom „Verlorenen Sohn“ im Mittelpunkt.
Diese biblische Geschichte ist ja gut bekannt: Der jüngere Sohn erhält sein Erbe und geht von zu Hause weg. In der Ferne verschleudert er sein Vermögen und kehrt völlig verarmt ins Elternhaus zurück. Dort empfängt ihn der Vater mit offenen Armen. Er wirft ihm nichts vor, sondern gibt sogar ein Freudenfest.
„Das ist wirklich ungerecht!“ denkt man sich, wenn man diese Geschichte liest. Wie kann der Vater seinen Sohn, ohne Strafe oder Wiedergutmachung wieder aufnehmen? Wie kommt der ältere Sohn dazu, der immer fleißig gearbeitet hat?
Doch dieses Gleichnis soll uns Hoffnung geben: Gott ist zu uns wie der gute Vater. Er vergibt uns unsere Schuld. Bei ihm dürfen wir immer wieder neu anfangen. Das gibt uns Kraft zu leben.