KMBÖ fordert Erhöhung der Entwicklungshilfe
KMBÖ verlangt die Realisierung der UNO-Milleniumsziele als höchste Priorität der neuen SPÖ-ÖVP - Regierung in der Außenpolitik .
„Internationale Kooperation mit den Ländern in Afrika, Lateinamerika und Asien beinhaltet nach Ansicht der Katholischen Männerbewegung auch das aktive Eintreten für eine Erhöhung der Quantität und Qualität der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Das heißt für mich die Erhöhung der Entwicklungshilfeleistungen Österreichs auf das international vereinbarte Ziel von 0,7 % des Bruttonationaleinkommens bis 2010, aber auch die Berücksichtigung der UNO-Milleniumsziele“, so Raimund Löffelmann, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.
„Bei den UNO Milleniums-Entwicklungszielen besteht auch höchster Handlungsbedarf von Seiten der österreichischen Politik. Die Entwicklungsziele sind eine Einigung auf unterstem Niveau, wenn auch dieses Niveau nicht erreicht wird, stellt sich Österreich nicht nur ein Armutszeugnis aus, sondern damit ist auch eine Lösung der weltweiten Armut in weite Ferne gerückt. Im neuen Regierungsprogramm ist leider keine konkrete Erhöhung der Entwicklungshilfeleistung zu finden,“ betont Löffelmann.
„Mit 0,7% des Bruttonationalproduktes kann die Entwicklungszusammenarbeit Österreichs maßgeblich zur Reduktion der Armut beitragen und mithelfen, damit eine Welt entsteht, in der alle Menschen in Würde leben können und frei sein werden, das ist eines der Ziele unserer Entwicklungspolitischen Aktion SEI SO FREI“, resümierte Löffelmann.