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Inhalt:

Das Wesen christlicher Begräbnisliturgie

Am Friedhof

Auszug aus dem Vortrag mit Dr. Josef Keplinger vom Liturgiereferat (27. März 2017)

Dabei geht es um den Umgang mit dem Tod und den unmittelbar Verstorbenen. Der rituelle Umgang mit den Toten ist eine kulturelle Gemeinsamkeit aller Völker und in der christlichen Religion gehört die würdevolle Bestattung eines Menschen zu den sieben Werken der Barmherzigkeit. Der römische Kaiser Julian Apostata war beeindruckt wie gütig die Christen gegenüber Fremden sind und mit welch großer Sorgfalt sie ihre Toten bestatten. Früher war es selbstverständlich dass die Verstorbenen bis zum Begräbnis zu Hause aufgebahrt wurden.


In der heutigen Gesellschaft werden die Toten oft zu schnell aus dem Bereich der Lebenden ausgeschlossen, d.h. es besteht oft nicht mehr die Möglichkeit sich von dem Verstorbenen ausreichend zu verabschieden. Dies ist jedoch ein wesentlicher Teil in der Trauer. Im Tod verschwindet ein Mensch nicht, sondern er hinterlässt sich im Leichnam und macht sich so zur „Gestaltungsaufgabe“.  Auch der tote Körper hat seine Würde. Er bewahrt noch eine Weile die menschliche Gestalt und zeigt etwas von der Persönlichkeit zu der dieser Körper gehörte. Alle Kommunikation im Leben wird leiblich bzw. sinnlich. Daher vermittelt der sinnliche Kontakt eine große Bedeutung in der Begräbnisliturgie und im Trauerprozess. Der Leichnam ist das zentrale Symbol um die Wirklichkeit des Todes zu begreifen. Die Zeit, in der der verstorbene Mensch noch körperlich anwesend ist, ist für den Trauerprozess sehr kostbar und unwiederbringlich.


Der Umgang mit den Toten in der Pfarrgemeinde wird für die Angehörigen zum Trost z.B. bei der Totenwache und der Teilnahme beim Begräbnis. Der Verstorbene nimmt als Glied der Gemeinde und Kirche im Gottesdienst nochmals jenen Platz ein, den er zu Lebzeiten hatte und wird als kostbare Gabe in die Hände Jesu gelegt.


Die Begräbnisliturgie steht auf dem Fundament der Taufliturgie: „Der Herr vollende an dir, was er in der Taufe begonnen hat.“ Als sichtbares Zeichen dafür brennt die Osterkerze und es werden Weihwasser und Weihrauch verwendet. Mit der Aufforderung des Priesters: „Wir haben hier keine bleibende Stätte, wir suchen die künftige“ werden wir daran erinnert, dass wir Pilger auf Erden sind. Das Gebet (Gesang) beim Auszug aus der Kirche: „Zum Paradies mögen Engel dich begleiten ….“ soll uns allen helfen, den konkret wahrnehmbaren Weg mit Christus hoffnungsvoll zu gehen und den Verstorbenen bewusst Gottes Barmherzigkeit zu überlassen.

 

Beim Verabschiedungsritus am Friedhof beim Grab übergeben wir den Leib der Erde in der Hoffnung auf die Auferstehung. Hier erfolgt die letzte Zeichenhandlung mit Weihwasser und Weihrauch in Bezug auf die Taufe. Der Priester / Diakon wirft Erde in das Grab als Zeichen der Grabschließung. Das Aufrichten des Kreuzes bezeichnet die Besiegelung der Grabschließung. Am Ende steht ein unverwechselbarer Gedenkort für den Verstorbenen. Das Grab ist der Ort, an dem wir das Handeln Gottes – die (leibliche) Auferstehung - erwarten.

 

Der Friedhof ist ein gemeinsamer Ort der Erinnerung über den Tod hinaus. Der Mensch als soziales Wesen gehört auch über den Tod hinaus zur Gemeinschaft der Erlösten. Das ist auch ein Grund, dass wir die Gräber liebevoll pflegen und für die Verstorbenen beten.
(Anna Bogner)

 

 

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