KMB-Jahreshauptversammlung und Einkehrnachmittag mit P. Fritz Wenigwieser
Auf sehr unkonventionelle, höchst interessante und auch humorvolle Weise führte uns am 13. Februar P. Fritz Wenigwieser aus Pupping in eine der schönsten Stellen der Bibel ein: Der Geschichte vom verlorenen Sohn und vom barmherzigen Vater.
Beide Söhne hatten die Barmherzigkeit des Vaters nicht erkannt. Der eine Sohn verließ ihn und brachte das Geld durch mit vielen weiteren Stationen. Erst als er ganz unten war im Leben, besinnte er sich und kehrte zurück. Aber nicht mehr als Sohn, sondern als Sklave wollte er beim Vater arbeiten. Der Vater aber gab ihm die Würde zurück. Er veranstaltete vor Freude sogar ein Fest, weil er seinen Sohn wiedergewonnen hatte.
Der zweite Sohn wollte, ja er konnte nicht hineingehen, weil ihn Neid und ein falscher Gerechtigkeitssinn davon abhielten.
Sünde zieht Barmherzigkeit nach sich, Schuld muss immer beglichen werden. Wenn wir unsere eigene Sünd- und Fehlerhaftigkeit eingestehen, kann Gott mit seiner Barmherzigkeit an uns wirken.
P. Fritz Wenigwieser leitet in Pupping eine Gemeinschaft von vier Franziskaner-Patres und einer Klosterschwester. Die Gemeinschaft hat auch zehn Flüchtlinge aus dem Iran und aus Syrien aufgenommen. Er war zehntausende Kilometer in Rumänien, Italien und Spanien zu Fuß und ohne Geld unterwegs.
Günther Hinterholzer berichtete im Rahmen der Jahreshauptversammlung der KMB von den Tätigkeiten im vergangenen Jahr. So wurden in zwei Sammlungen mehr als 1500 Euro gespendet. Außerdem wurde 2015 ein Einkehrnachmittag und eine Wallfahrt durchgeführt.
Obmann Mag. Alois Manhartsgruber verwies auf kommende Projekte wie etwa die KMB-Wallfahrt nach Schlierbach. Bei der anstehenden Friedhofs- und Leichenhallensanierung würden wieder viele Männer für Arbeitsdienste gebraucht. (dj)