Ostern - die große Hoffnung in schwieriger Zeit
Bereits am späten Nachmittag des Karsamstags konnten Familien mit Kindern, Firmlinge und auch viele ältere Menschen die Freude der Auferstehung im Wortgottesdienst mit Pastoralassistentin Elisabeth Kronreif feiern.
Das Team aus den Familien Schmid und Untersberger sorgte für die schwungvolle musikalische Unterstützung. Anhand der Symbole Raupe - Schmetterling konnten die Kinder beispielhaft erfahren, wie in der Natur eine (Ver)Wandlung in eine völlig veränderte Daseinsform erfolgen kann und welch große Freude die Botschaft "Jesus lebt" bei den verzweifelten Jüngern vor 2000 Jahren ausgelöst hatte. In den Fürbitten betete die Gottesdienst-Gemeinschaft darum, dass die Hoffnung auf eine Auferstehungsfreude uns auch in schwierigen Zeiten durch unser Leben begleiten möge.
Sichtbar wurde für die Kinder die Verwandlung beim Basteln eines kleines Schmetterlings als Zeichen eines neuen Lebens.
Am Abend wurde am Westportal der Stadtpfarrkirche das Osterfeuer entzündet, dessen Licht von Pfarradministrator Pater Severin mit der Osterkerze in die dunkle Kirche getragen wurde. Nach der Betrachtung der Heilstaten Gottes an den Menschen in den alten, vertrauten Texten der Bibel ertönte nach der langen Fastenzeit wieder der Ruf "Ehre sei Gott in der Höhe" beim Klang der Orgel und der Glocken. Ein Moment, der jedes Jahr wieder für Christinnen und Christen ein besonders feierlicher und freudiger ist. Gerade in dieser schrecklichen Zeit des Unfriedens in der Welt sehnen sich die Menschen nach der Freuden- und Friedensbotschaft der Auferstehung, das kam auch dadurch zum Ausdruck, dass nach der langen Zeit der Belastungen und Erschwernisse durch die Pandemie wieder sehr viel mehr Gläubige zu den Ostergottesdiensten kamen. Für die musikalische Begleitung waren Organist Heinz Zauner und die Schola St. Stephan in bewährter Weise zuständig.