Die Feier des Palmsonntags
Nachdem im Vorjahr leider die Palmsegnung am Stadtplatz sowie die Prozession zur Kirche entfallen mussten, war die Freude heuer besonders groß, sich wieder "im Zentrum" der Stadt einfinden und die Feier des Einzugs Jesu in Jerusalem feiern zu können. Viele Menschen waren der Einladung gefolgt und erwarteten gemeinsam mit der Stadtkapelle Braunau die Zelebranten beim Fischerbrunnen. Besonders für die Kinder und Jugendlichen verkürzte die Wartezeit die hübsche junge "Esel-Dame" mit dem biblischen Namen "Talita", die sich auch über Streicheleinheiten freute und alle Blicke auf sich zog.

Kurat Monsignore Stefan Hofer, der frühere langjährige Pfarrer der Stadtpfarre, segnete die Palmzweige musikalisch begleitet von der Stadtkapelle Braunau. So wie Jesus vor 2000 Jahren durfte stellvertretend für die MinistrantInnen und mit einem roten Umhang bekleidet der jüngste und leichtgewichtigste von ihnen bis zum Kirchenportal auf Talita Platz nehmen.

Die Stadtkapelle geleitete die Prozession musikalisch zur Stadtpfarrkirche, wo Monsignore Hofer mit der Pfarrgemeinde die Palmsonntags-Messe feierte. Dass in vielen Menschen nach zwei Jahren Einschränkungen durch die Pandemie die Sehnsucht nach gemeinsamen Feiern wieder stärker zu spüren ist, konnte man am außergewöhnlich guten Besuch erkennen. Auch FirmkandidatInnen und Erstkommunionkinder mit ihren Familien hatten sich zur Feier eingefunden.