Benediktweg - von Passau nach Pupping
Mit dem Zug erreichten wir die Dreiflüssestadt Passau und besuchten den Dom. Die Wallfahrtskirche Mariahilf war der Ausgangspunkt unserer Pilgerwanderung mit Rudi und Ulli Killinger.
In einigen Abschnitten folgt der Benediktweg dem Donausteig. Hügel aufwärts mit Ausblick und wieder zurück ins Donautal - so waren die Tagesetappen sehr abwechslungsreich.Schon beim Mittagessen genossen wir vom Freinberg den Blick zurück nach Passau.
Morgens ging es von Kasten hinauf nach Vichtenstein und auf schönen Waldwegen über Stadl hinunter zum ehemaligen Trappistenkloster Engelszell. Hier gönnten wir uns im schönen, schattigen Innenhof einen Imbiss, um wieder gestärkt St. Aegidi zu erreichen.
Am 3. Tag pilgerten wir über Wesenufer nach Waldkirchen am Wesen, wo wir das Mittagessen mit Blick nach Haibach einnahmen. Beim Abendessen in Schlögen konnten wir viele Schiffe beobachten, die flussabwärts das enge Tal der Donauschlinge passierten.
Am letzten Pilgertag war es angenehm kühl. Der Blick zurück zur Donau war zunächst in dicken Nebel gehüllt. Doch innerhalb kürzester Zeit hob er sich und gab das beeindruckende Tal frei: für unser Gruppenfoto die ideale Kulisse. In Haibach kehrten wir in der Bäckerei Scheuer ein, dem Elternhaus unseres Bischofs Manfred.
Strahlender Sonnenschein und sehr warmes Wetter begleitete uns jeden Tag. Von Regen blieben wir verschont, da wir jedes Mal unser Ziel vorher erreichten! So eilten wir, von Sturmböen angetrieben, ins Gasthaus Klinglmayr in Pupping. Während draußen der Regen niederprasselte, widmeten wir uns dem guten Essen, erleichtert, gut und trocken angekommen zu sein. Im Anschluss daran feierten wir mit Pater Werner einen Gottesdienst, von dem wir noch lange erzählen werden. Mit seiner herzlichen, humorvollen und spontanen Art hat er einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Diese Feier war ein würdiger Abschluss des Benediktweges, dem wir nun – in mehreren Etappen - von Passau bis Admont gefolgt sind.
„Wege wagen, Schritt für Schritt, und vertrauen: Gott geht mit.“
Foto: Josef Nöbauer
Bericht: Eva Nöbauer