DER NATUR AUF DER SPUR – entlang der Waldzeller Ache
Mit Hans Knauseder, unserem kundigen Naturführer, der uns zwischen Kirchheim und Kraxenberg entlang der renaturierten Waldzeller Ache begleitete. Hans gab uns interessante und meist unbekannte Infos zur Natur- und Heimatkunde dieses naheliegenden Gebiets. 21 Personen, davon ein Drittel Kinder, wanderten entlang des Baches und hielten Ausschau nach Wildenten und Bekassinen, die dann über unseren Köpfen flogen. Wir verfolgten aufmerksam die angeknabberten Stämme des Bibers und sogar eine Biberrutsche ins Wasser war zu entdecken. Ein Steinhaufen dient als Rückzugsort für Eidechsen, Schlangen und andere wärmeliebende Tiere – auch Kinder kraxeln gern drüber.
Ein Bach ist nicht nur Lebensraum für unzählige Tiere, sondern die Wasserkraft wurde seit Hunderten von Jahren zum Antrieb von Sägewerken und Mühlen verwendet. Es ist kaum mehr vorstellbar, dass zwischen Waldzell und Kirchheim früher 20 Mühlen und Sägewerke in Betrieb waren. Beim Müllner (Hartl) in Kraxenberg gab es eine Mühle, ein Sägewerk und ein Stampfwerk mit insgesamt vier Wasserrädern! Nachdem uns Herr Josef Hartl senior die Entstehungsgeschichte der Hartl-Kapelle erzählt hatte, wurden wir im Hof des Anwesens sehr gastfreundlich aufgenommen und bewirtet. Wir bedanken uns bei Hans Knauseder für diesen schönen Nachmittag!