Pfarrgründungsfest der "neuen" Pfarre Ried i.I.
Bereits vor Beginn des Festgottesdienstes setzten die Gläubigen ein sichtbares Zeichen des Zusammenwachsens. Von vier verschiedenen Treffpunkten aus starteten Sternwallfahrten zur gemeinsamen Pfarrkirche. Am Kirchenplatz wurden sowohl die Pilger:innen von der Sternwallfahrt und alle anderen Kirchenbesucher:innen von der Stadtkapelle Ried i.I. musikalisch empfangen.
Der Festgottesdienst in der mehr als überfüllten Kirche wurde von allen Priestern der neuen Pfarre in Konzelebration gefeiert, unterstützt von den Diakonen, den hauptamtlichen Seelsorger:innen und den ehrenamtlichen Wort-Gottes-Feier-Leitenden.
Aus jeder der 19 Pfarrgemeinden nahmen jeweils zwei Ministrant:innen im MiniGewand teil, um die Vielfalt und Einheit der neuen Struktur zu repräsentieren.
Die positive Stimmung im Gottesdienst ging sehr vielen unter die Haut; „das gemeinsame Singen und Beten so vieler Menschen stärkt und berührt mich sehr“ – so die Aussage eines Kirchenbesuchers.
Die Diözese Linz wurde bei dieser Feier vertreten durch den Leiter der Stabstelle Pfarrstruktur und Ordinariatskanzler, Mag. Christoph Lauermann; seitens der Öffentlichkeit nahmen Fr. Bezirkshauptfrau Mag. Yvonne Weidenholzer und zahlreiche Bürgermeister teil.
Die kirchenrechtliche Fusion der 19 Pfarren des ehemaligen Dekanats erfolgte bereits am 1. Juli 2025. Geleitet wird die neue Pfarre Ried durch ein dreiköpfiges Team:
Pfarrer: Mag. Wolfgang Schnölzer
Pastoralvorstand: Kurt Seifriedsberger
Verwaltungsvorstand: Mag. Eduard Jungwirth
Im Anschluss an den Festgottesdienst lud die Pfarre zu einer Agape auf dem Kirchenplatz ein. Dort wurde bei Brot und Getränken der Festtagsfreude auch außerhalb der Kirchenmauern Ausdruck verliehen. Eine kleine Gruppe der Musikapelle Taiskirchen untermalte musikalisch die vielen Begegnungen und Gespräche zwischen den vielen Mitfeiernden aus den 19 Pfarrgemeinden. Von zahlreichen Festgästen kam der Wunsch, jedes Jahr einen gemeinsamen Gottesdienst aller 19 Pfarrgemeinden als Zeichen der Einheit und Zusammengehörigkeit zu feiern.
Wolfgang Schnölzer, Pfarrer