Mein Name ist Stefanie Strasser, bin 38 Jahre alt und komme aus Wendling. Ich bin eine gebürtige Gaspoltshofnerin, wo ich von Kindheit an am pfarrlichen Leben (Ministrantin, JS-Leiterin, PGR-Mitglied) teilnehmen durfte und so mein Glaube und meine Beziehung zu Gott immer mehr Form annahm. Nach der VS und HS in Gaspoltshofen besuchte ich die 5-jährige HBLW in Ried und danach die Krankenpflegeschule in Wels. Anschließend arbeitete ich als DGKP im KH Grieskirchen und in der Assista Altenhof.
Mittlerweile hat sich mein Lebensmittelpunkt nach Wendling verlagert. Seit 5 Jahren lebe ich dort mit meinem Mann Benjamin und unseren 4 Kindern (Lea (13 J.), Ida (9 J.), Jonathan (7 J.) und Eliah (4 J.). Wendling wurde innerhalb kürzester Zeit mein Zuhause und so ließ die Anfrage, ob ich im PGR mitarbeiten möchte, nicht lange auf sich warten. Meinen Fokus in der Pfarrarbeit legte ich hier bewusst auf die Erwachsenenliturgie. Als Lektorin, Kommunionspenderin und Mitglied im Kinderliturgie- und Liturgiefachausschuss nahm die Pfarre immer mehr Zeit in Anspruch und so kam der Gedanke, mich in diesem Bereich weiterzubilden. Durch den Zuspruch von meiner Familie und unserer Pastoralassistentin reifte in mir der Wunsch einen Beruf in der Seelsorge zu ergreifen. So startete ich nach der letzten Karenz mit dem Theologiestudium an der KU Linz, welches ich demnächst mit dem Bachelor in „Grundlagen des Christentums“ abschließen werde. Die Zeit an der KU war eine herausfordernde für uns als Familie, aber für mich persönlich eine sehr intensive und glaubensvertiefende. Ich lernte den christlichen Glauben und vor allem die Bibel nochmals ganz anders kennen. Hinzu kommen viele bereichernde Begegnungen, tiefgehende Glaubenserlebnisse und ein Kennenlernen der Vielseitigkeit von Spiritualität. Die letzten 3 Jahre an der Uni waren sehr prägend und ich wollte so bald als möglich, eine Tätigkeit im pastoralen Umfeld beginnen. So kam es, dass ich im Frühling Kontakt zur Diözese aufnahm und fragte, ob sie eine Stelle für mich hätten, wo ich meine erworbenen Kompetenzen einsetzen könnte. Nach einigen Gesprächen wurde mir eine Praktikumstelle mit 18,75 Wochenstunden hier bei euch in Andorf angeboten. Ich freue mich riesig über diese Chance.
Seit 1. September 2026 bin ich im Pfarrhof anzutreffen und versuche so viel wie möglich an Erfahrungen und Einblicke (vor allem in die neue Pfarrstruktur) zu gewinnen. Ich habe nun 1 Jahr Zeit die Pfarre Pramtal kennenzulernen, mich aktiv einzubringen und freue mich auf ein gemeinsames Arbeitsjahr und viele Gottesdienste und Feste mit euch.