Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Menschen & Organisation
  • Bildung & Begegnung
  • Einblicke & Gedanken
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Bildungs- und Begegnungszentrum Haus der Frau
Bildungs- und Begegnungszentrum Haus der Frau
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:
Fr. 27.11.15

Berta von Suttner und ihr Kampf für den Frieden

Ein Internationales Regelwerk für Konflikte forderte Berta von Suttner und ihre Friedensfreunde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Alles, wovor die Friedensnobelpreisträgerin warnte, traf später ein. Die großen Kriege zerstörten viel Leben. Und trotzdem wurden einige ihrer Ideen aufgegriffen. Die Europäische Union oder der internationale Gerichtshof in Den Haag sind zwei davon.

Im Rahmen des Nachmittagsprogramms stellte Chefredakteurin Dr.in Christine Haiden (Welt der Frau) das Leben und Wirken von Berta von Suttner vor. Die Friedensnobelpreisträgerin wurde am 26. 11. im Haus der Frau somit Vorbild für ein aktuelles Friedensengagement.

 


Eine Woche ehe 1914 in Sarajevo der österreichische Thronfolger ermordet wurde, starb in Wien die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner. Sechs Wochen später erklärte Österreich Serbien den Krieg. Vier Jahre später stand Europa vor den Trümmern der alten Ordnung und hatte eine nie gekannte Eskalation der Gewalt erlebt. Bertha von Suttner, die in Österreich als „Friedensbertha“ verspottet wurde, hatte ihr Leben eingesetzt, diesen Krieg zu verhindern.

 

„Die Waffen nieder“

 

In ihrem erfolgreichen Buch „Die Waffen nieder“ schrieb sie die Geschichte einer Frau des 19. Jahrhunderts, die von der Kriegsbefürworterin zur Pazifistin wurde. Sie wollte mit diesem Entwicklungsroman Frauen dazu bewegen, sich gegen den Krieg einzusetzen. Berta von Suttner war davon überzeugt, dass mit Vernunft und Wissen Veränderungen geschehen können.

 

Forderungen wurden Realität

 

Später bewegte sie sich in Wien im kosmopolitischen Umfeld des Bürgertums, das nach Demokratie und Abrüstung strebte. Sie war Teil der Friedensbewegung in Europa und referierte auf Kongressen in der ganzen Welt. „Der Krieg ist der Untergang für alle“, war ihr Credo. Gemeinsam mit ihren Friedensfreunden – der Friedensverein in Wien und Deutschland zählte 5000 zum Teil sehr prominente Mitglieder - entwarf sie Strategien für eine friedliche Welt. So forderten sie Abrüstung, ein internationales Schiedsgericht, ein internationales Regelwerk für Konflikte, eine Vereinigung Europas, die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Vieles davon wurde Jahrzehnte später Realität.

 

gec

 

 

zurück

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
Bildungs- und Begegnungszentrum Haus der Frau


Volksgartenstraße 18
4020 Linz
Telefon: 0732/667026
Telefax: 0732/667026-6433
hdf@dioezese-linz.at
https://www.hausderfrau.at

Hier geht's zur Newsletter-Anmeldung

Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen