Der Name Immanuel bedeutet „Gott mit uns“ und wurde erstmals im Buch Jesaja offenbart – in einer Zeit großer Bedrohung für das Volk Juda. König Ahas regierte in einer Phase politischer Unsicherheit und kriegerischer Bedrohungen durch mächtige Nachbarn. Gerade in dieser bedrängten Lage gibt der Prophet Jesaja eine göttliche Zusage: Das Leid und die Unterdrückung werden ein Ende finden, und eine Zeit des Friedens, des „Shalom“ wird anbrechen.
„Ein Fest funktioniert nur, wenn es die Ausnahme ist. Wird die Realität der Arbeit gefälscht, dann ist zugleich das Fest unmöglich geworden.“ Diesen Satz schrieb Josef Pieper in sein kleines Büchlein „Zustimmung zur Welt, eine Theorie des Festes“.
Bewegt und getragen von der würdigen und ins Leben führenden Atmosphäre der Barbarafeier, dem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Kolleg:innen der voestalpine, verließen die Besucher:innen am 7. Dezember die Kirche am Bindermichl.