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Do. 06.11.25

Mit Liebe gebacken

Wir haben Domcafé-Tortenbäckerin Elisabeth Rechberger in ihrer Backstube besucht.

Wer ist neuerdings für die köstlichen Kuchen und Torten im Domcafé verantwortlich? Es ist Elisabeth Rechberger und sie gibt uns heute einen kleinen Einblick in ihre Backstube.

 

Die Rührmaschine vermischt die Zutaten für den Teig, der Backofen ist vorgeheizt, die Springformen stehen bereit, genauso wie die Ribiselmarmelade und die Mandelsplitter. Heute steht Linzer Torte auf dem Backprogramm von Konditormeisterin Elisabeth Rechberger. Ihre Backstube befindet sich direkt in ihrem Wohnhaus in Herzogsdorf – gleich neben der Küche für die Familie. Hier entstehen seit August jene feinen Torten und Kuchen, die im Domcafé zum Verlängerten oder zum Cappuccino gereicht werden.

 

Im Juli hat sie das Gewerbe angemeldet, das Backen gelernt hat Elisabeth Rechberger aber schon viel früher – bei der Konditorei Hoffelner in Linz-Urfahr. Hier arbeitete sie bis zur Meisterprüfung, später war sie in unterschiedlichen Betrieben tätig – bis Renate Mahringer, Domcafé-Leiterin, auf der Suche nach süßen Köstlichkeiten für ihre Gäste auf die Konditormeisterin stieß.

 

Jede Woche bäckt Rechberger nun mehrere Torten und Kuchen für das Domcafé, außer der Linzer Torte gibt es auch Trüffeltorte, Topfen-Joghurt-Torte mit Beeren, einen veganen Apfelkuchen und – weil gerade Saison dafür ist – einen Kürbiskuchen. Derzeit. Denn, wenn Renate Mahringer und die Konditormeisterin zusammenkommen, entstehen gleich neue Ideen: Schwarzwälderkirschtorte oder Linzer Augen wären möglich.

 

Komplimente für die Torten

„Bitte richten sie der Bäckerin aus, dass die Trüffeltorte köstlich ist.“ Das hört Mahringer häufig von ihren Gästen. Die schokoladig-fluffige Süßigkeit ist besonders beliebt bei den Linzer:innen. Tourist:innen fragen vor allem nach der Linzer Torte.

 

Woran liegt es, dass ihre Mehlspeisen so gut schmecken? „Sie sind mit Liebe gebacken“, antwortet , die selbst kaum Süßes isst (ausgenommen Kardinalschnitten, Schaumrollen und Faschingskrapfen). Außerdem verwendet sie nur Butter. Topfen und Eier kommen vom Bauern und auch sonst sind vor allem regionale und saisonale Produkte in ihren Torten verarbeitet – selbstgemachte Ribiselmarmelade beispielsweise.

 

Wichtiger Tipp der Konditormeisterin: Alle Zutaten sollten zimmerwarm sein, also Butter und Eier vorher aus dem Kühlschrank holen.

Für unseren Blog verrät Elisabeth Rechberger ein Rezept ihres veganen und besonders fluffigen Apfelkuchens, an dem sie selbst einige Zeit getüftelt hat. 


Rezept für den veganen Apfelkuchen


Zutaten:

30 dag Weizenmehl, 10 dag Haselnüsse, 12 g Backpulver, 15 dag Kristallzucker, ½ Pkg. Vanillezucker, 250 ml Sojamilch, 150 ml geschmacksneutrales Öl (Rapsöl), 9 dag Apfelmus (selbstgemacht), ein Schuss Zitronensaft


Zubereitung: 
Die trockenen Zutaten gut vermischen, danach mit dem Schneebesen die anderen Zutaten hineinrühren.
In eine Tortenform mit 26 cm Durchmesser  Papier am Boden einspannen, Ränder einfetten, Teig einfüllen.
4-6 Äpfel schälen, vierteln und vier Mal einschneiden, drauflegen und bei 170 Grad Heißluft 1 Stunde backen
Den warmen Kuchen dünn mit Marillenmarmelade bestreichen (aprikotieren) – das gibt einen besonders schönen Glanz. 

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