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So. 23.12.18

HIMMELslicht

23. Dezember 2018
Licht im winterlichen Eis

Unsere Studentin Wilbirg Aichbauer war in diesem Jahr „dem ewigen Himmel schon sehr nahe“, wie sie selbst sagt. Ihre Geschichte und ihre Gedanken zu Ihrem „Platz im Plan Gottes“ hat sie uns auf berührende Weise erzählt.

Seit Anfang Juni ging ich jede Woche zum Arzt, weil ich mich krank fühlte und mehrere grippale Infekte hatte. Nach drei Wochen bekam ich dann starke Schmerzen im Nacken und Brustwirbelsäulenbereich. Ich ging am nächsten Tag nicht zur Arbeit, weil ich nichts geschlafen hatte und es mir sehr schlecht ging. Als ich auch die darauffolgende Nacht nur im Haus herumwanderte und wieder nicht schlafen konnte, ging ich dann zum Arzt, der mich sofort ins Krankenhaus Rohrbach einlieferte. Von dort wurde ich nach einigen Untersuchungen noch am selben Tag ins Wagner-Jauregg Krankenhaus nach Linz verlegt mit Verdacht auf FSME/Gehirnhautentzündung, was sich dann auch bestätigte. 


Es ging dann gesundheitlich schnell bergab, mein Zustand war ernst. Weil ich so hohes Fieber hatte, war ich mehrere Tage nicht ansprechbar. Als mein Zustand wieder stabil war, wunderte ich mich, wieso die Ärzte mich oft fragten, welcher Tag denn heute sei und es dauerte noch einige Tage bis mir einigermaßen bewusst wurde, dass ich mich an einige Tage nicht erinnern konnte. 


Ich hatte in dieser Zeit nie Angst davor, dass ich sterben könnte oder dass ich bleibende Schäden davontragen könnte, denn ich war immer zuversichtlich, freute mich über meine kleinen Fortschritte und die aufmunternden Worte der Ärzte. 


Das Schlimmste war für mich in dieser Zeit, dass ich nicht mehr beten konnte. Mein Gehirn war so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass ich nur die ersten paar Worte vom ‚Vater unser’ schaffte. Den Rosenkranz hielt ich unter der Bettdecke in der Hand, ließ die Perlen durch die Finger gleiten, doch konnte ich ihn nicht beten. Ich sagte nur „Jesus und Maria“ oder „Jesus, ich vertraue auf dich“. Dieser Zustand dauerte ca. 1 Woche und dann begann ich mich langsam wieder an die Grundgebete zu erinnern. 


In dieser Zeit fühlte ich mich sehr getragen. Einerseits war das Personal des Krankenhauses so herzlich zu mir und andererseits haben mir meine Eltern immer wieder erzählt, wer aller für mich betete. Ich konnte richtig spüren, dass viele Menschen für mich gebetet haben. Wenn viele Leute voll Hoffnung und Vertrauen zum Herrn rufen, dann erhört er ihr Flehen. Wir müssen es ihm nur zutrauen und ihn gewähren lassen.


Ich bin unendlich dankbar dafür, dass Gott mich wieder gesund hat werden lassen, denn das heißt für mich, dass ich hier auf Erden noch gebraucht werde und einen Platz im Plan Gottes habe. Der anschließende Rehaaufenthalt hat mir sehr geholfen, wieder gestärkt ins Berufsleben zurückzukehren.


Während meiner Krankheit war ich dem ewigen Himmel für kurze Zeit schon sehr nahe und nun bin ich sehr dankbar dafür, dass ich auch hier auf Erden schon ein Stück Himmel erleben darf durch die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen, die mir begegnen.
 

(Wilbirg Aichbauer)

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