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So. 16.12.18

HIMMELheiter

16. Dezember 2018

Gaudete-Gedanken über Vorfreude, die bekanntlich die schönste Freude ist ... und warum Gott uns ein heiteres und frohes Herz schenkt, wie es nur Kinder haben.

Lachendes Kind

 

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Sogar in der Liturgie. Denn heute dürfen wir bereits etwas von der weihnachtlichen Freude spüren. Mitten in der adventlichen Bußzeit. Nicht umsonst wird der dritte Adventssonntag auch nach seinem Eröffnungsvers als „Gaudete!“ – also „Freuet Euch!“ – bezeichnet. Freudige Erwartung auf das, was kommt.

 

Freude über Freude. Schon im Eröffnungsvers heißt es: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“ (Phil 4,4) Und die erste Lesung aus dem Buch Zefanja (Zef 3,14) ruft dazu auf: „Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich, und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!“ Der Antwortpsalm greift die Freude auf und hält fest: „Freut euch und jubelt; in eurer Mitte ist der Herr.“ Und die zweite Lesung bekräftigt abermals mit eindringlichem Ton: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe.“ (Phil 4,4-5)

 

Für uns bedeutet heute das Nahen des Herrn große Freude, dass dies nicht immer so war, verrät Dietrich Bonhoeffer in folgendem Text, einer Predigt vom ersten Advent des Jahres 1928 (2. Dezember 1928, Barcelona):

 

„Gott kommt. Der Herr Jesus kommt. Weihnachten kommt. Freue dich, o Christenheit! So klingt’s heute zum ersten Mal wieder zu uns herüber. Aber schon wollen wir in der Ferne hören den Engelsgesang von [der] Ehre Gottes und dem Frieden auf Erden. Aber noch ist’s nicht so weit. Noch heißt’s: Lerne warten! und: Warte recht! Mach die Wartezeit zu einer seligen Zeit des Vorbereitens. […] 

 

Jesus kommt gewiss, kommt auch in diesem Jahr, kommt auch zu uns. Wenn die alte Christenheit vom Wiederkommen des Herrn Jesus redete, so dachte sie zunächst immer an einen großen Gerichtstag. Und so unweihnachtlich uns dieser Gedanke erscheinen mag, er ist urchristlich und überaus ernst zu nehmen. Wenn wir Jesus bei uns anklopfen hören, so schlägt uns zunächst das Gewissen. Sind wir denn recht bereitet? Ist unser Herz imstande, zur Wohnung Gottes zu werden? […]

 

Das Kommen Gottes ist wahrhaftig nicht nur Freudenbotschaft, sondern zunächst eine Schreckensnachricht für jeden, der ein Gewissen hat. Und erst, wenn wir den Schrecken der Sache empfunden haben, können wir die unvergleichliche Wohltat erkennen. Gott kommt, mitten hinein in das Böse, in den Tod und richtet das Böse in uns und in der Welt. Und indem er es richtet, liebt er uns, reinigt er uns, heiligt er uns, kommt er zu uns mit seiner Gnade und Liebe. Er macht uns froh, wie nur Kinder froh sein können.“

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