Kirchenmusik ist ...

Kirchenmusik ist für mich ...
ein Mittel, um das, was mich bewegt, auszudrücken. Was ich selbst nicht gut in Worte fassen kann, drückt mitunter die Musik aus. Ich fühle mich dann mitunter von einem Lied, einer Kantate oder eine Choral gänzlich verstanden. Besonders empfand ich das schon öfters beim Musizieren von „Herz und Mund und Tat und Leben“ (Johann Sebastian Bach) oder bei „Lobe den Herrn, meine Seele“ (Heinrich von Herzogenberg).
ein Ruhepol. Sie führt mich in Zeiten der Anspannung zur Genussfähigkeit zurück und in Zeiten der Inspirationslosigkeit zur Ideenfreude.
ein Hinweis auf Gott. Was einfach schön ist, nämlich schlicht und ungekünstelt, das gemahnt mich an den, der der Schöpfer alles Schönen ist. So wird mir das Hören von Musik oder das eigene Musizieren nicht selten zum Gebet.
Florian Damberger studiert am Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese Linz und ist derzeit als Organist in Schottenfeld (Wien VII) und aushilfsweise in zahlreichen anderen Wiener Kirchen sowie Sänger beim Arnold Schoenberg Chor und bei Ars Musica tätig. Von 2011 bis 2018 war er außerdem Chorleiter in der Diözese Passau, was er zwar sehr ungern, aber aufgrund der großen Distanz aufgeben musste.
