Denn alles Fleisch, es ist wie Gras ...
Nichts besteht für immer, alles ist der Vergänglichkeit unterworfen. Diese Botschaft des Aschermittwochs – auf beeindruckende Weise in Musik verwandelt in „Ein deutsches Requiem“, op. 45, von Johannes Brahms.
„Zu erzählen gibt es hier wenig, aber sagen muß ich Dir noch, daß ich ganz und gar erfüllt bin von Deinem Requiem, es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes. Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauber der Poesie, wirkt wunderbar, erschütternd und besänftigend. Ich kann’s, wie Du ja weißt, nie so recht in Worte fassen, aber ich empfinde den ganzen reichen Schatz dieses Werkes bis ins Innerste, und die Begeisterung, die aus jedem Stücke spricht, rührt mich tief, daher ich mich auch nicht enthalten kann es auszusprechen. [...] Ach könnte ich es hören, was gäb ich wohl darum!“
(Clara Schumann an Johannes Brahms, 11. Januar 1867)
| Text des zweiten Satzes |
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[Langsam, marschmäßig, b-Moll, 3/4]
(1 Petr 1,24)
[Etwas bewegter. Ges-Dur, 3/4]
(Jak 5,7)
[Tempo I. b-Moll, 3/4]
[Un poco sostenuto. B-Dur, C]
(1 Petr 1,24.25)
[Allegro non troppo, B-Dur, C]
(Jes 35,10) |
