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Sa. 09.03.19

Zulassen und Vergeben

NACHDENKEN am Samstag nach Aschermittwoch
Gänseblümchen

„Jesus aber betete: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“

(Lk 23,34 EU)

Die sieben letzten Worte Jesu – überliefert in den vier Evangelien des neuen Testaments – beschäftigen bis heute Theologinnen und Theologen sowie Autorinnen und Autoren, aber auch Komponistinnen und Komponisten. 

 

Zu den berühmtesten Vertonungen der sieben letzten Worte zählt wohl Joseph Hadyns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ (1787). Aber auch Musikschaffende wie Johann Christoph Graupner mit seinem Kantatenzyklus „Die sieben Worte des Heylands am Kreuz“ (1743), Charles Gounod mit seinem Werk „Les Sept Paroles de N. S. J. C. sur la Croix“ (1855), Charles Tournemire mit seinen „Sept Chorals-Poëmes d'Orgue pour les sept paroles du Xrist“ (1935) oder Ruth Zechlin mit „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ (1996) thematisieren die letzten Worte Jesu, die zentrale Lebensthemen in den Fokus rücken.

 

Zulassen und Vergeben stehen beim ersten der sieben letzten Worte Jesu im Zentrum: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ heißt es da im Lukas-Evangelium.

 

Wir fragen uns vielleicht: Wie kann Jesus denen, die ihn verletzen, auch noch vergeben? Hätte er nach seiner Kreuzigung nicht allen Grund gehabt, zornig und wütend auf sie zu sein? Doch was tut er? Er sagt ihnen, die ihm so Schreckliches antun, mit seinen liebevollen und barmherzigen Worten die Freiheit zu, er spricht sie frei von ihrer Schuld – und er legt diese Bitte um Vergebung in die Hände seines Vaters. Damit beschenkt Jesus schließlich auch sich selbst, indem er sich der Last der Anklage, der Vorwürfe, des Hasses entledigt und so befreit den Weg weitergehen und versöhnt heimgehen kann. 

 

Kennen wir das nicht alle? Wir fühlen uns ungerecht behandelt. Wir sind verletzt. Wir sind gekränkt. Wir sind wütend. Wir sinnen vielleicht sogar auf Rache. Andere schaden uns. Wir wiederum verletzen andere. Tagtäglich begegnen uns Situationen wie diese in zahlreichen Facetten – manches Mal sind es absichtliche Kränkungen und tiefgehende Verletzungen, ein anderes Mal ist es vielleicht nur ein unbewusstes Unterlassen von liebevoller Zuwendung und achtsamer Wertschätzung. Doch was nun? Natürlich können wir diese Menschen, die uns verletzt und gekränkt haben, einfach meiden. Wir können aber auch versuchen, einen anderen Weg zu gehen ...

 

Stefanie Petelin | 09.03.2019

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