Mittwoch 20. März 2019

Klimaschutz im Garten

MITMACHEN am Donnerstag der ersten Woche der Fastenzeit

Gartenarbeit und Klimaschutz lassen sich wunderbar miteinander verbinden. Denn schon mit wenig Aufwand lässt sich eine ganze Menge zum Klima- und zum Artenschutz beitragen.

Kind beim Gießen

 

Zahlreiche Hobbygärtner machen ihren Garten oder ihren Balkon in diesen Tagen schon frühjahrsfit. Denn langsam beginnt sie wieder – die Gartensaison. Gartenarbeit und Klimaschutz lassen sich wunderbar miteinander verbinden. Denn schon mit wenig Aufwand lässt sich eine ganze Menge zum Klima- und zum Artenschutz beitragen.

 

Tipp 1: Einen Baum pflanzen – für Mensch und Umwelt!

 

Wie wär’s jetzt im Frühjahr noch mit dem Pflanzen eines Obstbaumes? In wenigen Jahren wird das Bäumchen Früchte tragen und mit seiner Ernte erfreuen. Damit schonen Sie nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch das Klima. Denn Bäume speichern während ihres Lebens mehr als eine Tonne CO2 und sorgen außerdem für eine Verbesserung des lokalen Klimas in der jeweiligen Wohngegend! Und denken Sie mal, was Bäume außerdem alles können, zum Beispiel kühlen Schatten spenden, Sauerstoff produzieren, Staub absorbieren, Luftfeuchtigkeit erhöhen und und und.

 

Und für alle, die keinen großen Garten haben: Inzwischen gibt es auch kleine Bäumchen, die die perfekte Größe für den Balkon oder die Terrasse haben und dort Mensch und Umwelt erfreuen.

 

Tipp 2: Essbares anbauen – genussvoll garteln!

 

Egal, ob kleine Cocktailtomaten, knackige Radieschen oder schmackhafter Pflücksalat – eigenes Gemüse schmeckt nicht nur fantastisch, sondern es spart auch lange Transportwege für Gemüselieferungen aus dem In- und Ausland. Und jeder eingesparte Transportkilometer reduziert den CO2-Verbrauch. Wir alle wissen: Nichts schmeckt besser als selbst angebaute Beeren und selbst gepflanztes Obst. Und die Aufzucht der Pflänzchen bedeutet nicht nur Arbeit, sondern macht auch großen Spaß. Bieten Sie in Ihrem genussvollen Garten Köstliches für Mensch und Tier – denn nicht nur Menschen naschen gern in einem naturbelassenen Garten ...

 

Und die gute Nachricht für alle Städter ohne eigenen Garten: Inzwischen gibt es vielerorts Urban Gardening-Projekte und Gemeinschaftsgärten. Oder man macht es wie Andernach – das 30.000 Seelen-Städtchen am Rhein hat ein innovatives urbanes Konzept geschaffen, die „essbare Stadt“, bei der in der gesamten Stadt Nutzpflanzen statt Zierpflanzen angebaut werden. Statt „Betreten verboten!“ heißt es in Andernach schon seit einigen Jahren: „Pflücken erlaubt!

 

Tipp 3: Laissez faire – Mut zur Unordnung! 

 

Mut zur Unordnung ist angesagt. Denn der beste Magnet für die zahlreichen Nützlinge in unserem Garten ist ein naturnaher Garten – mähen Sie drum vielleicht einen Teil des Gartens einfach mal nicht und freuen Sie sich über ein „wildes Eck“. Solch wilde Areale im Garten tragen zur Artenvielfalt, zur Biodiversität bei, denn sie sind ein wichtiger Lebensraum für Schmetterlinge, Insekten und Igel. Und der positive Nebeneffekt: Wir brauchen einfach mal nichts tun, können die Beine hochlegen und einfach nur unseren Garten genießen!

 

Ähnliches gilt für Holzhaufen, Schnittgut, Laubhaufen und Teiche, die Nützlingen als Lebensraum dienen können. Die vielen – hoffentlich artenreichen – Nützlinge können uns nämlich viel Arbeit im Garten abnehmen. Und als Tipp für alle auf Balkonien: Sie können auch Insektenhotels und andere Nützlingsnisthilfen für Ihr kleines Reich kaufen – oder vielleicht sogar selbst bauen! Anleitungen dazu gibt's bei zahlreichen Vereinen und Organisationen. 

 

Stefanie Petelin | 14.03.2019

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